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Großes Geheimnis um Siegerentwurf für Warsteiner Marktplatz

Der Marktplatz im Herzen Warsteins soll umgestaltet werden.

Der Marktplatz im Herzen Warsteins soll umgestaltet werden.

Foto: Blossey

Warstein.   Entscheidung ist bereits gefallen. Noch hüllt sich die Jury in Schweigen. Wann die finale Entscheidung bekannt gemacht wird.

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Die Entscheidung über den Siegerentwurf für den Marktplatz ist gefallen. Sechs Stunden lang tagten die Mitglieder des Preisgerichts am Dienstag, um am Ende „im breiten Konsens“ einen Favoriten auszuwählen, wie es aus Teilnehmerkreisen hieß. Am heutigen Donnerstag, 27. September wird der Siegerentwurf im Stadtentwicklungsausschuss erstmals öffentlich vorgestellt, dann muss die Politik die Entscheidung noch bestätigen.

Sechs Arbeiten von sechs verschiedenen Planungsbüros besprachen die Preisrichter, zu denen neben Vertretern der Warsteiner Parteien auch externe Fachleute gehörten.

Die Landschaftsarchitektinnen Christine Wolf aus Bochum und Ulrike Beuter aus Oberhausen sowie Städtebau-Professor Andreas Fritzen von der Hochschule Bochum ergänzten das Gremium.

Über die Inhalte der Beratungen haben die Preisrichter und die beratenden Mitglieder des Gremiums absolutes Stillschweigen vereinbart. In einer dürren Mitteilung schreibt die Stadtverwaltung bloß von „konstruktive Beratungen und Beschlüssen“. Nachfragen bleiben unbeantwortet. „Bis zur Ausschusssitzung soll absolut gar nichts nach außen dringen“, sagt ein Jury-Mitglied gegenüber der WESTFALENPOST.

Ideen der Bürger aufgenommen

Den ganzen Sommer über hatten die sechs teilnehmenden Büros an den Entwürfen gearbeitet. Zu Beginn des Wettbewerbs hatte Ortsvorsteher Dietmar Lange bereits klare Forderungen aufgestellt. „Der Platz muss so konzipiert werden, dass dort kleine und große Veranstaltungen stattfinden können“, sagte er vor den Sommerferien. Man dürfe sich weder verlassen noch erdrückt fühlen. Außerdem müsse der Platz für alle Altersgruppen nutzbar sein. Auch viele Bürger hatten bei einer Umfrage rund um den Spargelsonntag Ideen eingebracht, die von den Planern aufgenommen werden sollten.

Die Umgestaltung des Marktplatzes und des benachbarten Dr.-Segin-Platzes ist ein zentrales Element zur Erneuerung der Warsteiner Innenstadt, die mit der Erarbeitung eines Integrierten Handlungskonzeptes 2014 begonnen worden war.

Die Arbeiten sollen im kommenden Jahr begonnen werden – parallel zum geplanten Rathaus-Anbau. Das Ziel ist eine Belebung des Marktplatzes, der vor allem an seiner Südseite von Gebäude-Rückseiten geprägt ist.

Für beide Plätze ist eine Investition von 600 000 Euro vorgesehen, die zu 70 Prozent vom Land gefördert werden soll. Den Förderantrag muss die Stadt zum 1. Dezember bei der Bezirksregierung Arnsberg einreichen.

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