Benefizkonzert

Gute-Laune-Hits und Liebesballaden begeistern in Belecke

Gute Laune herrscht sowohl auf der Bühne wie im Publikum. Mit tollen Stimmen und ausgefeilter Choreographie gewinnen die Sängerinnen (und Sänger) ihre Zuhörer schnell für sich.

Foto: Uwe Nutsch

Gute Laune herrscht sowohl auf der Bühne wie im Publikum. Mit tollen Stimmen und ausgefeilter Choreographie gewinnen die Sängerinnen (und Sänger) ihre Zuhörer schnell für sich.

Belecke.  Doro Beule und die Gesangsschule Voice on laden zum 3. Benefizkonzert erstmals in die Neue Aula ein – zu einer Zeitreise durch Nummer-Eins-Hits.

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Mit dieser großen Resonanz hatte Doro Beule, Vocalcoach und Schulleiterin der Gesangsschule Voice On in Rüthen, sicherlich nicht gerechnet: Für ihr 3. Benefizkonzert war die passionierte Sängerin, die ihr Hobby zum Beruf gemacht hat, aus der Bergstadt in die Neue Aula in Belecke umgezogen – und wurde dafür mit einem vollen Haus belohnt.

Von fetzig bis balladesk

Die Besucher erwartete unter dem Motto „Zeitreise durch die Nummer-Eins-Hits“ ein dreistündiges Konzert, bei dem bekannte Lieder aus den vergangenen 60 Jahren im Mittelpunkt standen. Dabei deckten die jungen Sängerinnen und Sänger die ganze Bandbreite von Rock und Pop ab – mal durfte es fetzig werden, mal präsentierten die Sänger sanfte Balladen.

Wert gelegt hatte Doro Beule bei der Zusammenstellung des Programms auf Kontraste. So folgte auf das rockige „These Boots are made for

walking“ von Nancy Sinatra, mit Spannung vorgetragen, der Gute-Laune-Hit „Venus“, mit dem Heike Sina in die 80er Jahre entführte. Ähnlich fröhlich stimmte Eileen Wegener „I wanna dance with somebody“ von Whitney Houston an, ein Lied, bei dem man einfach mitswingen musste.

Romantische Liebeslieder

Romantische Töne schlug Martina Köhne mit „So bist du“ von Peter Maffay an, eine Liebesballade, bei der mancher im Publikum am Liebsten mitgesungen hätte. Stimmlich fast mithalten konnte Daniela Pieper bei „Total Eclipse of the Heart“, einst gesungen von Bonnie Tyler, dessen Melodie auch beim Musical „Tanz der Vampire“ Verwendung findet.

Auch Katharina Lange stimmte eher ruhige Töne an, als sie mit ruhigem Ton „Nothing compares to you“ von Sinéad O’Connor interpretierte. Da fehlten einem fast die Worte, gut, dass anschließend „More than Words“, dieses stimmungsvolle Liebeslied von Extreme, folgte.

An die Zeiten der Boy-Groups erinnerte ein Sextett junger Sängerinnen mit „I want it that Way“. Klar, dass dabei die passende Choreographie nicht fehlen durfte.

Vor allem aber stand das Thema Liebe im Mittelpunkt des Konzertes, sei es mit „Das hat die Welt noch nicht gesehen“ von den Söhnen Mannheims oder „Hey there Delilah“, voller Romantik und sehnsuchtsvoll vorgetragen von Stefanie Göpfert.

Sommerliche Stimmung verbreitet

Schwungvoller wurde es da mit „Satellite“, präsentiert von Uta Cruse, und „Read all about it“, das Alexandra Stolte gekonnt interpretierte. Mit Verve

trug Sabine Schmitz „Cheap thrills“, im Original von Sean Paul, vor.

Mit einer der frischesten Nummer-Eins-Hits: „Ain’t Nobody“, dieser coole Sommer-Hit aus den 80er Jahren, den Felix Jaehn 2016 neu auflegte und den beim Benefizkonzert Cara Boumann interpretierte.

Begeistert feierten die Zuhörer die einzelnen Interpreten, belohnten jeden Beitrag mit donnerndem Applaus. So gute Laune steckte an: So war die positive, gelöste Stimmung, die in den Zuschauerrängen ebenso herrschte wie auf der Bühne der Neuen Aula, zum Greifen spürbar. Damit, der Gesangsschule Voice on eine große Bühne zu bieten, hat die Kulturinitiative Warstein einen wahren Glücksgriff getan. Man darf auf eine Wiederholung des Benefizkonzertes im kommenden Jahr gespannt sein.

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