Schulbaustellen

Gymnasium Warstein: Digitalisierung für 2018 geplant

Die Umbauarbeiten im Warsteiner Gymnasium laufen bereits seit vier Wochen. 
 Foto: Sebastian Hahn

Die Umbauarbeiten im Warsteiner Gymnasium laufen bereits seit vier Wochen. Foto: Sebastian Hahn

Die Bauarbeiten im Gymnasium Warstein und im Schulzentrum Belecke gehen in die letzte Stufe. Weitere Maßnahmen sind bereits geplant.

Apricot ist das neue schwarz – zumindest im Warsteiner Gymnasium. Für insgesamt etwas mehr als eine halbe Millionen Euro saniert die Stadt in den Sommerferien nicht nur einige Klassenräume des Gymnasiums, sondern auch große Teile der Sekundarschule im Schulzentrum Belecke. Der Fortschritt der Bauarbeiten im Überblick:

80.000 Euro für das Gymnasium Warstein

80.000 Euro kosten die Umbaumaßnahmen im Gymnasium. Vier Klassenräume im Gebäudeteil B bekommen dabei einen neuen Anstrich: Ein helles Apricot soll die Zimmer heller und freundlicher wirken lassen. „Das ist alles Teil eines Farbkonzepts, das wir uns für die verschiedenen Gebäudeteile ausgedacht haben“, ergänzt Hausmeister Mario Flügel, der die Bauarbeiten im Gymnasium koordiniert. <Neben einer neuen Wandfarbe bekommen die Klassenzimmer einen neuen Fußboden, sowie LED-Leuchten an der Decke. „Die Räume sollen einladender wirken, damit sich die neuen Schüler auch auf den Unterricht freuen können“, erklärt Sabine Leitner, Leiterin des Fachbereichs Technische Dienste

Digitalisierung soll 2018 folgen

2018 folgt bereits der nächste Bauabschnitt: „Ganz sicher ist es noch nicht, aber dann planen wir neue Internetleitungen und technische Umbaumaßnahmen“, sagt Sabine Leitner. Im Rahmen des NRW-Landesprogramms „Gute Schule 2020“ sollen auch die Schulen in der Region digitalisiert und zum Beispiel mit WLAN oder Whiteboards ausgestattet werden.

Sechs neue Whiteboards für die Sekundarschule

Sechs dieser Whiteboards inklusive Beamer kommen am Montag im Belecker Schulzentrum an. „Einige Klassenräume sind damit bereits ausgerüstet, für die umgebauten Klassenräume kommen jetzt weitere dazu“, berichtet Hausmeister Helmut Menzel. Zudem werden schnellere Datenleitungen im Schulgebäude verlegt. Auch in der Sekundarschule soll ein digitales Lernumfeld entstehen.

440 000 Euro für fast 1200 Quadratmeter

440 000 Euro nimmt die Stadt dabei alleine in Belecke in die Hand. Koordiniert hat die Arbeiten Rene Tiefert, zuständig für den Bau und die Unterhaltung städtischer Gebäude im Technischen Rathaus. Investiert wird dabei nicht nur in die Digitalisierung, sondern auch in weitere Infrastruktur: Auf einer Fläche von 1200 Quadratmetern wird seit sechs Wochen gearbeitet, fast überall gibt es neue LED-Leuchten an den Decken. </p><p>Neun Klassenräume werden zudem, ähnlich wie im Gymnasium, mit einem neuen Boden und einer neuen Wandfarbe ausgestattet. „Alles läuft nach Plan, aber das muss es ja auch. Denn wenn das Schuljahr startet, können wir hier keine Baustelle mehr haben“, sagt Helmut Menzel und schmunzelt.

>>>Kommentar von Sebastian Hahn: Raus aus der Steinzeit!

Digitalisierung ist ein Thema, dass viel zu spät auf der Agenda von Bund und Ländern aufgetaucht ist. Die Entwicklung des Internets und der verantwortungsvolle Umgang damit ist längst ein Thema, das an Schulen behandelt werden muss. Dafür benötigt es aber auch die richtige Infrastruktur – und die kommt vielleicht ein paar Jahre zu spät. Umso wichtiger ist es, dass die Schulen in Warstein jetzt endlich nachrüsten. Den Kommunen sind angesichts der hohen Kosten oft die Hände gebunden, daher ist es umso wichtiger, dass Programme wie „Gute Schule 2020“ dafür sorgen, dass auch im Bildungssektor schnellstmöglich ein hoher Standard hergestellt wird – um in die Zukunft zu schauen,

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