Wirtschaft

Hella investiert weiter in Indien

Hella - Konzernzentrale in Lippstadt

Foto: Jürgen Kortmann

Hella - Konzernzentrale in Lippstadt Foto: Jürgen Kortmann

Lippstadt.   Die Hella, einer der weltweit führenden Automobilzulieferer für Licht und Elektronik, erweitert ihr Produktionsnetzwerk in Indien.

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Die Hella, einer der weltweit führenden Automobilzulieferer für Licht und Elektronik, erweitert ihr Entwicklungs- und Produktionsnetzwerk in Indien. So wird nahe der Großstadt Mehsana im Bundesstaat Gujarat ein zweites Elektronikwerk errichtet. Darüber hinaus hat der Automobilzulieferer vor kurzem ein zusätzliches Entwicklungszentrum für automobile Lichttechnik in der südindischen Stadt Coimbatore in Betrieb genommen.

Großes Wachstumspotenzial

„Mit den Investitionen stärkt Hella die Präsenz in einem der am schnellsten wachsenden Automobilmärkte weltweit“, sagt Dr. Rolf Breidenbach, Vorsitzender der Gesamt-Geschäftsführung des Unternehmens. „Dadurch werden wir zukünftig noch besser in der Lage sein, die steigende Nachfrage nach Licht- und Elektronikprodukten zu bedienen sowie maßgeschneiderte Lösungen für den indischen Markt anzubieten.“

Dr. Naveen Gautam, Geschäftsführer von Hella Indien, ergänzt: „Der Ausbau ist ein klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Indien und den Möglichkeiten vor Ort. Nicht zuletzt aufgrund automobiler Markttrends, zum Beispiel im Bereich der Elektromobilität, erwarten wir eine weiter steigende Nachfrage nach unseren Produktlösungen.“

Region ist aufstrebender Wirtschaftsstandort

Mit dem zusätzlichen Elektronikwerk nahe der Großstadt Mehsana im Bundesstaat Gujarat erhöht Hella die Nähe zu wichtigen Kunden, insbesondere im Westen und Süden Indiens. Die Region gilt als aufstrebender Wirtschaftsstandort mit zunehmender Bedeutung für die Automobilindustrie. Die Werkseröffnung ist für Anfang 2019 geplant. In einer ersten Ausbaustufe wird der Standort eine Produktionsfläche von rund 4000 Quadratmetern umfassen und etwa 100 Mitarbeiter beschäftigen. Das Investitionsvolumen für diese Phase wird etwa fünf Millionen Euro betragen. Im ersten Schritt werden im Werk hauptsächlich Fahrpedalgeber für den heimischen Markt gefertigt; in der zweiten Phase sollen weitere Elektronikkomponenten hinzukommen.

Darüber hinaus hat das heimische Unternehmen in Ergänzung zum bestehenden Lichtentwicklungsstandort in Chennai Mitte 2017 ein neues Entwicklungszentrum für automobile Lichttechnik in der südindischen Stadt Coimbatore eröffnet. Schwerpunkte des neuen Standorts liegen primär auf der Entwicklung von Scheinwerfern, Heckleuchten, Lichtmodulen sowie Lichtelektronik.

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