Konzert

herrH begeistert Hirschberger Kinder mit Mitmachkonzert

Kinder-Mitmachkonzert in Hirschberg mit herrH

Kinder-Mitmachkonzert in Hirschberg mit herrH

Foto: Georg Giannakis

Hirschberg.   Kinderentertainer begeistert in Hirschberger Schützenhalle mit Liedern wie „Elefantenfunk" und „Emma, die Ente“. Auch die Eltern hatten Spaß.

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Dichte Rauchschwaden, die beinahe pausenlos aus der Nebelmaschine strömen, umhüllen den gesamten Saal. Dutzende bunte Lichtscheinwerfer erhellen in ständigem Farbwechsel das abgedunkelte Konzertareal. Der Rap-Gesang des hoch oben auf der Bühne stehenden Protagonisten paart sich präzise abgestimmt mit dem rhythmischen Dröhnen der Bässe.

Und das ebenso laute getaktete Auf-und-Ab-Hüpfen sowie das ständige Mittanzen der begeisterten Mini-Konzertbesucher bringen an diesem Samstagnachmittag die gesamte und restlos ausverkaufte Hirschberger Schützenhalle vollends zum Beben.

Wie ein Popkonzert für die Großen

45 Minuten sind es, in denen der aus Funk und Fernsehen bekannte Kinderlied-Entertainer „herrH“ – mit richtigem Namen Simon Horn und sogleich Sohn des ebenso populären Kindliedsängers Reinhard Horn – mit fetziger und poppiger Neuer Deutscher Kindermusik die Sprösslinge in Ekstase bringt.

300 Kindergarten- und Grundschulkinder sind an diesem Samstagnachmittag mit ihren Eltern ins Bergdorf gekommen, um eine Konzertparty der ganz besonderen und zugleich modernsten Art und Weise zu erleben. „Mitmachkonzert“ lautet das wie so oft von „herrH“ vorgegebene Motto, bei dem die Jüngsten sich für eine Dreiviertelstunde tänzerisch so richtig verausgaben dürfen.

Wie ein großes Popkonzert gestaltet der jung gebliebene 35-Jährige seine Auftritte in den verschiedensten Austragungsstätten des Landes. So auch diesmal in Hirschberg. Nach der Premiere vor zwei Jahren, hat die kfd Hirschberg „herrH“ zum zweiten Mal in die kleine Ortschaft geholt, um dem Bergdorf-Nachwuchs gehörig viel Spaß und unbändige Lebensfreude zu bescheren. Dieses ist den katholischen Frauen dank dem Können des beliebten Künstlers gelungen.

Mit reimender Gesangs-Wortakrobatik, verpackt in witzigem, teils anekdotenähnlichem Liedgut, heizt „herrH“ seinen kleinen Fans ein. „Er hat ne dicke Haut und mächtig viele Rippen – jede Menge Körperteile, die ganz derbe wippen“, erzählt „herrH“ in seinem Lied „Elefantenfunk“ und versetzt die Kinder sogleich in Tanz- und Feierlaune.

Vor allem beim bekannten Lied „Emma, die Ente“, können sich einige Mädchen und Jungen während ihrer bewegungsfreudigen Darbietungen auf der Tanzfläche sogar das ein oder andere laute Lachen nicht verkneifen. „Emma, die Ente, die ewig verpennte, hatte oft Probleme mit der Zeit – ich weiß, dass sie’s nicht böse meint, Emma ist halt echt verpeilt“, hallt es rhythmisch aus dem Grundschullehrer heraus.

Heimweg mit Ohrwurm

Auch die Erwachsenen, die anfangs noch ruhig und teils regungslos an den Tischen sitzen und das Geschehen von dort aus nur still verfolgen, sind kurze Zeit später dermaßen von der Show des „herrH“ angetan, dass sie sich von ihren Sitzplätzen erheben und beginnen mit zu wippen bzw. gleich mit zu tanzen. Eine halbe Stunde später neigt sich der impulsive und durchweg ereignisreiche Nachmittag dem Ende entgegen.

Das Licht wird in der Schützehalle angeknipst und macht nun die völlig verschwitzten Häupter der Kinder sichtbar. Die kleinen Konzertbesucher applaudieren dennoch ein letztes Mal „herrH“ zu, bevor sie dann den Konzertsaal verlassen und den Heimweg mit ihren Liebsten sowie mit dem ein oder anderen eingeschlichenen Ohrwurm antreten. Wer weiß, vielleicht kommt ihr „Star“ bald schon wieder nach Hirschberg, um ein drittes Mal die Kleinsten im Ort mit seiner zeitgemäßen und mitreißenden Musik zu erheitern.

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