Konzert

Hirschberg singt viel und klingt noch mehr

Konzert Hirschberg Singgemeinschaft Tambourcorps Jagdhornbläser

Foto: Elisa Sobkowiak

Konzert Hirschberg Singgemeinschaft Tambourcorps Jagdhornbläser Foto: Elisa Sobkowiak

Hirschberg.   Harmonie zwischen Musikern und Publikum beim musikalischen Nachmittag in Hirschberg.

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Geografisch führte der Weg am Sonntagnachmittag in die Schützenhalle nach Hirschberg. Musikalisch allerdings ging es in zwei kurzweiligen Stunden nach Frankreich, England, Amerika, Österreich und Italien: Singgemeinschaft, Tambourcorps und Jagdhornbläser hatten gemeinsam ein facettenreiches Programm auf die Beine gestellt. Und die vielen Proben sollten sich schon beim ersten Blick in die Halle bezahlt machen. Kein Platz war freigeblieben. Und nach einem tollen Kuchenbüffet freuten sich die Gäste nun auf einen musikalischen Schmaus.

Mit Chor und Kapelle

„Von Pop bis Drama ist heute alles dabei“, führte Günter Schulte mit Hintergrundinformationen zu den jeweiligen Stücken durch das Programm. Zuerst gab er die Bühne für die Singgemeinschaft frei. Mit einem Klassiker eröffnete sie unter Leitung von Barbara Klier den Nachmittag. Emotionale Höhepunkte wie „My heart will go on“ bestritt der Chor acapella und ließ schlicht Klang und Text auf sein Publikum wirken. Die gute Akustik der Schützenhalle kam hier besonders zur Geltung.

Die volle Aufmerksamkeit der Zuhörer genossen auch die Jagdhornbläser: Vor dem Chor bauten sie sich auf, verliehen dem musikalischen Nachmittag eine feierliche Note. Unter Corpsleiter Matthias Neuhaus widmeten sie sich Wanderliedern der Jäger wie dem Hirschmarsch oder mit „Ländler“ anspruchsvoller böhmischer Blasmusik. Zu Ehren des heimischen Komponisten Erwin Bräutigam gaben sie auch den „Gruß aus Hirschberg“ zum Besten und ernteten dafür viel Applaus.

Gemeinsam trafen sich Blasmusik und Chorgesang bei der Diplomatenjagd nach Hirschberger Art. Weitergegeben wurde der Taktstock anschließend an Andreas Kühle vom Tambourcorps, der das Konzert-Triple vollendete: Dominierende, dramatische Trommeln bei „Can you feel the love tonight“ setzten sich in Kontrast zum zweiten, dagegen schlichten Serenadenmarsch „Saluto Lugano“: „Stellen wir uns hier eine Kapelle vor, die dem Sonnenuntergang entgegen geht“, sorgte Günter Schulte für romantische Stimmung.

Interaktiv wurde es dann besonders noch im zweiten Konzertteil. Gemeinsam gaben Chor, Jagdhornbläser und Publikum in „Ich bin ein freier Wildbretschütz“ und „Im Wald und auf der Heide“ zum Besten.

Zum krönenden Abschluss stimmten alle Beteiligten in den Westfalen-Gruß ein.

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