Leader-Projekt

Hirschberger sollen Denksprüche für Schulhof wählen

Der Schulhof der ehemaligen Grundschule Hirschberg wird mit Mitteln der Leader-Region umgestaltet.

Foto: Thorsten Streber

Der Schulhof der ehemaligen Grundschule Hirschberg wird mit Mitteln der Leader-Region umgestaltet. Foto: Thorsten Streber

Hirschberg.   Im Rahmen des Leader-Projekts „Hirschberg macht Platz“ sollen an der ehemaligen Grundschule „Denkwege“ entstehen. Jetzt sind die Bürger gefragt.

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Ein Spruch des amerikanischen Geschäftsmanns und Schriftstellers Max de Pree schmückt bereits die frisch gestrichene Fassade der ehemaligen Hirschberger Grundschule – auf Bodentafeln sollen im Rahmen des Leader-Projekts „Hirschberg macht Platz“ noch einige weitere Sinnsprüche hinzukommen.

Aus 210 Vorschlägen Vorauswahl getroffen

Mehr als 210 Vorschläge von Bürgern sind in den vergangenen Monaten eingegangen, aus denen die Organisatoren um Planer Joachim Heidrich eine Vorauswahl von 50 Sprüchen getroffen haben. Jetzt sind wieder die Bürger gefragt: Bis zum 21. Juli können die Hirschberger wählen, welche Sprüche die „Denkwege“ auf dem ehemaligen Schulhof bilden sollen.

Unter den 50 Vorschlägen finden sich Zitate des Freiheitskämpfers Mahatma Gandhi, des Schriftstellers Oscar Wilde und des Physikers Albert Einstein. Herbert Grönemeyers Liedzeile „Heimat ist kein Ort, Heimat ist ein Gefühl“ steht ebenso zur Auswahl wie Molières Weisheit: „Wir sind nicht nur für das verantwortlich, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun.“ Aber auch Volksweisheiten wie „Jeder ist Ausländer, fast überall“ und „Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren“ finden sich auf der Vorschlagsliste.

Stimmzettel liegen überall in Hirschberg aus

Ab dem kommenden Mittwoch, 21. Juni, werden die Stimmzettel mit den 50 Sprüchen in Hirschberg ausgegeben – bei Edeka Köster, in der Volksbank, bei Anitas Getränkeshop, im Wartezimmer von Dr. Martin Gotzes sowie in den Gasthöfen Cramer, „Zum Hirsch“, im Birkenhof und im Sauerländer Hof. Jeder Teilnehmer darf maximal zehn Sprüche ankreuzen. Bis zum 21. Juli sollen die ausgefüllten Stimmzettel zurückgegeben werden.

Die Sprüche, denen die Hirschberger die meisten Stimmen geben, werden in Metallplatten eingraviert und im Zuge der Umgestaltung des ehemaligen Schulhofs an geeigneter Stellen in den Boden eingelassen. Bis zu 30 Zitate sollen so verewigt werden.

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