Offene Fragen

„Kaiserkuhle“: Rüthener BG-Fraktion kritisiert Pläne

Der Verkehrsübungsplatz in Rüthen soll erweitert werden. Das sorgt jetzt für Kritik - besonders wegen des Lärms.

Der Verkehrsübungsplatz in Rüthen soll erweitert werden. Das sorgt jetzt für Kritik - besonders wegen des Lärms.

Foto: WP

Rüthen.   Besonders wegen dem Lärm macht sich die BG-Fraktion aus Rüthen Sorgen. Sie hat noch zahlreiche offene Fragen zur Erweiterung der „Kaiserkuhle“.

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Für die BG-Fraktion stellen sich zum Antrag über die Erweiterung von Motorsportveranstaltungen auf dem neuen Gelände „Kaiserkuhle“ (wir berichteten) noch viele Fragen. Auf der Internetseite der Stadt Rüthen werde damit geworben, dass die Stadt „eingebettet in den landschaftlich reizvollen Naturpark Arnsberger Wald“ eine „attraktive Wohnlage in ländlich strukturierter Umgebung“ und bezahlbare Bauplätze biete.

„Bisher konnte Rüthen gerade in den letzten Jahren einen positiven Familienzuzug verzeichnen, was die BG Fraktion sehr begrüßt“, so Fraktions-Vorsitzende Annette Herbst-Köller. „Wie können wir zukünftig von einer attraktiven Wohnlage sprechen, wenn von einem Motorsportplatz Reifenquietsch- und Bremsgeräusche in den Garten dringen? Wie möchte man Neubürger gewinnen, wenn Rüthen der Ruf einer Motorsportanlage vorauseilt?“

Welche Maßnahmen zur Lärmminderung geplant?

Eine Verkehrsübungsanlage habe ein positives Image. Doch die topographische Lage der erweiterten Fläche sorge für eine Beschallung in Richtung Stadt Rüthen. „Welche Maßnahmen zur Lärmminderung für Motorsportveranstaltungen sind geplant?“, fragt die BG daher. „Im ursprünglichen Verfahren hat der Antragsteller bekräftigt, dass auf der neuen Anlage maximal 20 km/h gefahren werden darf und dass Randbepflanzung sowie Begrünung um die Anlage vorgenommen werden – keine der Versprechen wurde umgesetzt.“

Beurteilt werden müsse das Vorhaben auch vor dem Hintergrund des Lärmaktionsplans nach EG Umgebungsrichtlinie. Dieser ziele darauf ab, schädliche Auswirkungen und Belästigungen durch Umgebungslärm zu verhindern.

Mit dem Argument „Verkehrsübungen dienen dem Wohl der Allgemeinheit“ sei der Platz mehr als verdreifacht worden. Doch wo merke man diesen Nutzen, fragt die BG. Und wo soll geparkt werden? Wasser- und Vogelschutzgebiete grenzen an den Platz.

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