Friedhof

Korpus an Belecker Friedhofs-Kreuz restauriert

Restauriertes Kreuz auf dem Friedhof in Belecke (von links): Pfarrer Markus Gudermann, Hans-Jürgen Raulf (Vorsitzender Badulikum), Malermeister Ludger Jesse, Ortsvorsteher Heiner Maas.

Foto: Thorsten Streber

Restauriertes Kreuz auf dem Friedhof in Belecke (von links): Pfarrer Markus Gudermann, Hans-Jürgen Raulf (Vorsitzender Badulikum), Malermeister Ludger Jesse, Ortsvorsteher Heiner Maas.

Belecke.   Malermeister Ludger Jesse setzt Arbeit seines verstorbenen Vaters fort. Korpus erstrahlt wieder in strahlendem Weiß.

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Mit Grünspan überzogen und komplett verwittert präsentierte sich der Korpus am größten Kreuz des Belecker Friedhofs über Jahre, jetzt erscheint es wieder in strahlendem Weiß. Malermeister Ludger Jesse vollendete damit eine gute Tat, die sein verstorbener Vater Hermann begonnen hatte. Am Mittwoch Abend segnete Pfarrer Markus Gudermann das restaurierte Kreuz in Beisein von Ortsvorsteher Heiner Maas, Badulikum-Vorsitzender Hans-Jürgen Raulf und Jesse selbst.

Vor rund zwei Jahren hatte eine Bürgerin die damalige Ortsvorsteherin Elke Bertling angesprochen und auf den schlechten Zustand der Jesus-Figur aufmerksam gemacht. „Elke wandte sich an ihren guten Freund Hermann, der sich sofort bereit erklärte, die Restaurierung ehrenamtlich zu übernehmen“, blickt Heiner Maas zurück.

Hilfe vom Betriebshof

Der Betriebshof nahm den Korpus ab und brachte ihn vom städtischen Friedhof am Westerberg in Jesses Werkstatt. „Die Figur musste erst einmal mühsam gesäubert und fast bis auf den Grund geschliffen werden“, beschreibt Ludger Jesse die ersten Arbeitsschritte seines Vaters. „Da hat er immer gesagt: Ich fahr‘ zu Jesus.“

Nach dem plötzlichen Tod Hermann Jesses lag der Korpus zunächst einige Zeit in seiner Werkstatt, bis Sohn Ludger die Arbeit seines Vaters zu Ende brachte. Auch das Kreuz strich er neu an, bevor der Betriebshof die Figur jetzt wieder anbrachte. „Das haben wir gerne gemacht“, sagt Ludger Jesse.

Anstrich soll die nächsten Jahrzehnte halten

Wie alt das Kreuz ist, an dessen Fuß Soldatengräber liegen, ist unbekannt. „In meiner Erinnerung war das schon immer da“, sagt Heiner Maas. Der neue Anstrich jedenfalls soll „für die nächsten Jahrzehnte halten“, hofft Hans-Jürgen Raulf.

Damit das Kreuz am Berghang besser gesehen wird, sollen demnächst noch die Sträucher davor zurückgeschnitten werden.

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