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Kreisschützenfest in Rüthen bestens vorbereitet

Animation: Rüthen bereitet sich auf das Kreisschützenfest 2018 vor. So sieht die geplante Gestaltung des Festplatzes am Schlangenpfad aus.

Foto: privat

Animation: Rüthen bereitet sich auf das Kreisschützenfest 2018 vor. So sieht die geplante Gestaltung des Festplatzes am Schlangenpfad aus. Foto: privat

Rüthen.   Noch 344 Tage sind es bis zum Kreisschützenfest in Rüthen. Viel ist schon erledigt. Wichtige Entscheidungen stehen aber noch aus.

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Noch genau 344 Tage sind es, bis das Kreisschützenfest 2018 in Rüthen beginnt – das erste in der Kernstadt seit 33 Jahren. Seit sie im März 2016 den Zuschlag erhalten haben, arbeiten die Bürgerschützen auf Hochtouren an der Vorbereitung für das vom 15. bis 17. September stattfindende Großereignis. Und die ist weit gediehen. Gemeinsam mit Oberst Heiner Fahle gibt die WESTFALENPOST einen Überblick darüber, was schon erledigt ist und was noch zu tun bleibt.

Schon erledigt

Festgelände: Gefeiert wird auf einer Fläche an der Verlängerung des Schlangenpfades. Die Festzelte werden hinter dem Bauernhof von Friedhelm Arens aufgeschlagen. Sechs Zelte mit einer Fläche von 6000 Quadratmetern und mindestens 5000 Sitzplätzen werden es sein. Diese Größenordnungen gibt der Kreisschützenbund vor.

Marschwege: Zum großen Festumzug am Sonntag, 16. September, wird auf dem Sportplatz am Schlangenpfad angetreten. Dann geht es durch das Neubaugebiet über die Brunwardinger Straße zum Oesterntor, auf den Marktplatz, dann am Alten Rathaus vorbei durchs Hachtor. Schräg durch den Kreisverkehr geht es Richtung Feuerwehrgerätehaus, dann über Gartenweg und Hukensiel am Kreisverkehr auf die Lippstädter Straße. Kurz vor der Meister Linde biegt der Festumzug rechts ab und erreicht das Festgelände. „Das sind ziemlich genau drei Kilometer“, berichtet Fahle.

Festmusik: Die Bürgerschützen haben für Kommersabend, Schützenmesse, Zapfenstreich, Vogelschießen und Vorbeimarsch die fünf Kapellen verpflichtet, die auch bei ihrem Schützenfest spielen: Bergstadtmusikanten Rüthen, Blas- und Tanzorchester Kallenhardt, Musikverein Siddinghausen, Tambourkorps Rüthen und Tambourcorps Einigkeit Menzel. Zum Festumzug bringen viele der teilnehmenden Schützenvereine (maximal sind es im Kreisschützenbund Lippstadt 65) ihre musikalische Begleitung stets selbst mit.

Dekoration: 600 Meter Wimpelketten in den Farben der Bürgerschützen sind bereits zur Dekoration der Straßen geordert. Besonderer Hingucker sollen 200 Holzesel werden, die die Bürger (vor allem an der Marschstrecke) für wenig Geld bestellen können. Bereits erstellt ist ein Logo mit dem Festmotto „Mit Euch bei uns!“.

Getränkefrage: Verzapft wird Warsteiner, wie auch beim jährlichen Schützenfest der Bürgerschützen.

Noch zu tun

Vogelbau: Die Bürgerschützen sind laut Oberst Heiner Fahle im Gespräch mit mehreren erfahrenen Vogelbauern aus Rüthen. „Es muss aber erst noch geklärt werden, ob sie einen Vogel bauen können, wie ihn die Vorgaben des Kreisschützenbundes erfordern.“ Hier geht es um Abmessungen und Schusszahl, die so ein Kreisvogel aushalten muss.

Genehmigungen: Mit dem Ordnungsamt ist der Marschweg abgestimmt, endgültig steht er aber noch nicht fest, weil der Kreis Soest den Abstimmungstermin in den November verschoben hat. Auch Baugenehmigungen für die Zeltstadt und die Genehmigung für die Schießanlage sind noch einzuholen.

Verträge: Am 8. Oktober gibt es ein letztes Gespräch mit einem Zeltbauer. Auch treffen sich die Verantwortlichen dann mit einem letzten Bewerber als Festwirt. „Dann machen wir die Verträge“, so Fahle.

Festplatz: Das Gelände am Schlangenpfad wird vom Pächter mit Feldgras eingesät, damit die Ackerfläche im kommenden September gut bebaut und betreten werden kann. Gegenüber werden dann auf einem Stoppelfeld 3000 Parkplätze eingerichtet.

Helfer: Die TSV-Jugend hat zugesagt 60 Schilderträger zu stellen. Weitere Vereine, allen voran Jungschützen und Karnevalsgesellschaft haben Unterstützung zugesagt. Es werden aber noch Helfer gesucht. Alleine für den Sonntag werden 120 benötigt. „Wir haben in Rüthen bisher alles gemeinsam geschafft, ob 800-Jahr-Feier oder Hansetag, wir kriegen auch das hin“, macht sich Oberst Heiner Fahle keine Sorgen.

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