Politik

Landwirtschaft ehrt Uhlenberg

Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen hat den ehemaligen nordrhein-westfälischen Landwirtschaftsminister und Präsidenten des Landtages von Nordrhein-Westfalen, Eckhard Uhlenberg (2. von links) aus Werl, mit der Goldenen Plakette der Landwirtschaftskammer geehrt. Kammerpräsident Johannes Frizen (links) verlieh die höchste Auszeichnung der Landwirtschaftskammer anlässlich der Hauptversammlung der Kammer in Bad Sassendorf Zu den ersten Gratulanten zählten die nordrhein-westfälische Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking und Kammerdirektor Dr. Martin Berges.

Foto: Tim Bohr

Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen hat den ehemaligen nordrhein-westfälischen Landwirtschaftsminister und Präsidenten des Landtages von Nordrhein-Westfalen, Eckhard Uhlenberg (2. von links) aus Werl, mit der Goldenen Plakette der Landwirtschaftskammer geehrt. Kammerpräsident Johannes Frizen (links) verlieh die höchste Auszeichnung der Landwirtschaftskammer anlässlich der Hauptversammlung der Kammer in Bad Sassendorf Zu den ersten Gratulanten zählten die nordrhein-westfälische Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking und Kammerdirektor Dr. Martin Berges. Foto: Tim Bohr

Bad Sassendorf.  Ehemaliger Landtagsabgeordneter und Minister in Bad Sassendorf mit Goldener Plakette ausgezeichnet. Karl Werring neuer Präsident der Kammer.

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Die Goldene Plakette der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen erhielt nun der langjährige Landtagsabgeordnete und ehemalige Landwirtschaftsminister von Nordrhein-Westfalen, Eckhard Uhlenberg. Die höchste Auszeichnung der Landwirtschaftskammer verlieh anlässlich der Hauptversammlung der Kammer in Bad Sassendorf Johannes Frizen, zu diesem Zeitpunkt noch Präsident der Landwirtschaftskammer NRW.

Frizen betonte, dass Eckhard Uhlenberg vor allem während seiner Zeit als Landwirtschaftsminister die Belange des landwirtschaftlichen Berufsstandes hervorragend vertreten habe. Er habe sich nachhaltig für zielgerichtete und praxisnahe Lösungen zum Wohle der wirtschaftenden Betriebe und der bäuerlichen Familien eingesetzt. Weiterhin habe Uhlenberg für die gesellschaftliche Akzeptanz der Landwirtschaft gestritten.

Uhlenberg habe sich in all seinen politischen Ämtern stets zur landwirtschaftlichen Selbstverwaltung bekannt und immer mit großem Engagement für den Erhalt und die Weiterentwicklung der Landwirtschaftskammer eingesetzt.

Eckhard Uhlenberg hat eine Landwirtschaftslehre absolviert und ist seit 1974 als Landwirtschaftsmeister und selbstständiger Landwirt auf seinem Hof in Werl-Büderich tätig. Von 1980 bis 1985 sowie von 1990 bis 2017 gehörte Uhlenberg dem Landtag von Nordrhein-Westfalen als Mitglied an, von 2010 bis 2012 amtierte er als Landtagspräsident, von 2012 bis 2017 als 1. Vizepräsident des Landtages. Von 2005 bis 2010 war Eckhard Uhlenberg Minister für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Seit Mitte Oktober dieses Jahres ist er Präsident der NRW-Stiftung, die gemeinnützige Verbände und ehrenamtlich arbeitende Gruppen unterstützt, die sich in NRW für den Naturschutz sowie die Heimat- und Kulturpflege einsetzen.

Frizen hört nach zwölf Jahren auf

Die Hauptversammlung der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen hat in Bad Sassendorf ein neues Präsidium gewählt. Neuer Präsident ist Karl Werring aus Sendenhorst. Werring (57), seit 2014 Stellvertretender Präsident der Landwirtschaftskammer, ist Nachfolger von Johannes Frizen aus Alfter bei Bonn, der nach zwölfjähriger Amtszeit nicht mehr zur Wahl antrat.

In Bad Sassendorf hat die Landwirtschaftskammer erneut Nachwuchsförderpreise gestiftet, mit denen die jeweils besten Absolventen der Abschlussprüfungen in den grünen Berufen, der Meisterprüfungen sowie der Fachschulen geehrt wurden. Präsident Johannes Frizen und Nordrhein-Westfalens Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking sowie Kammerdirektor Dr. Martin Berges überreichten die Förderpreise, die mit einer Urkunde und einem Buchgeschenk verbunden sind. Die Landwirtschaftskammer betreut zurzeit etwa 8000 Auszubildende und rund 900 Studierende in ihren Fachschulen für Landwirtschaft und Gartenbau.

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