Mittelaltermarkt

Leben wie im Mittelalter im Kurpark

Mittelaltermarkt im Kurpark in Bad Waldliesborn: Die Darsteller der Gruppe "Söldner der Reiche" vermitteln anhand von Gewandung und Schaukämpfen, wie es sich in einem mittelalterlichen Dorf lebte.

Foto: Ewe privat

Mittelaltermarkt im Kurpark in Bad Waldliesborn: Die Darsteller der Gruppe "Söldner der Reiche" vermitteln anhand von Gewandung und Schaukämpfen, wie es sich in einem mittelalterlichen Dorf lebte. Foto: Ewe privat

Bad Waldliesborn.   Gruppe „Söldner und Reiche“ schlägt am 26. und 27. Mai ihr Lager in Bad Waldliesborn auf. Darsteller schätzen den Verzicht auf moderne Technik.

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Leben wie im Mittelalter: Für einige liegt darin eine ganz besondere Faszination. Mit der Öffentlichkeit teilen sie diese einmal mehr beim Mittelaltermarkt am Samstag, 26., und Sonntag, 27. Mai. Dann nämlich schlägt die Gruppe „Söldner der Reiche“ ihr Lager im Kurpark von Bad Waldliesborn auf.

Über 20 Heerlager und weitere fast 30 Händler und Verköstiger werden in zeitgemäßer Gewandung die Kulisse eines mittelalterlichen Dorfes bilden. Hier können Besucher in die Lager schauen, die mit Feuerstelle und einer einfachen Tafel ausgestattet sind und an den Ständen Strick-, Flecht-, Leder- und Holzarbeiten sowie Gewürze, Marmeladen, Tees, Honig oder handgesägten Münzschmuck erwerben. Mitunter mischen sich Soldaten und Priester unters Fußvolk.

Kerzenlicht und Fackelschein

Zum Abend hin erhellen Kerzen- und Fackelschein das Lager, es werden Brettspiele gespielt. Für kurzweilige Unterhaltung und Mittelalter-Gaudi

sorgen in der Musikmuschel die Band „Unvermeidbar“ sowie auf dem ganzen Gelände Schaukämpfe, Zauberer Wilfried aus dem Münsterland und Walking-Acts. Am Sonntag wird um 15 Uhr eine Bauchtanzgruppe zum optischen Blickfang und der Samstag geht mit einer Feuershow gegen 22 Uhr zu Ende.

Mitmachen ist angesagt: So etwa können sich die Besucher im Umgang mit Pfeil und Bogen üben, Schwerter schwingen oder und schwere Kettenhemden anprobieren. Kulinarisch reicht das Angebot von Apfelküchlein über süße Quarkbällchen und Würzkaffee bis zu Spanferkel, Met und sogar Absinth.

Für Marktmeister Thomas Niehüser, der im Hauptberuf als Elektriker eher Strippen zieht, bietet das Hobby die Möglichkeit, sich komplett aus dem Alltag herauszukatapultieren. „Es ist vor allem der Verzicht auf Technik, ein

Mehr an Zeit für echte Gespräche und die Kameradschaft, die ich hier erlebe und was mich immer wieder motiviert, mit der Truppe Märkte auszurichten oder von Markt zu Markt zu ziehen“, sagt er. Hier klingelt kein Handy und es wird auch nicht darauf herum „gedaddelt“.

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