Elektromobilität

Lippstadt will Vorreiter sein für Elektromobilität

3Elektromobilität spielt eine wachsende Rolle

Foto: Michael Kleinrensing

3Elektromobilität spielt eine wachsende Rolle Foto: Michael Kleinrensing

Lippstadt.  Die Elektromobilität wird in Lippstadt zu einem vorrangigen Thema für viele Unternehmen. Das Standortforum stellt drei Konzepte vor.

Die Elektromobilität wird in Lippstadt zu einem vorrangigen Thema für viele Unternehmen. Das Standortforum und die Stadtwerke legen bei der Lippstädter Runde am Donnerstag, 19 Uhr, im Cartec drei Konzepte vor. Ziel dieser ist, Ladesäulen an Betrieben zu installieren, um den Kauf eines Elektroautos auch für Unternehmer attraktiver zu machen. Die WESTFALENPOST sprach mit Godehard Pöttker, dem Vorsitzenden des Standortforums.

Das Vorhaben

„Die Elektromobilität ist ein komplexes Vorhaben, das einen klaren Prozess braucht“, sagt Godehard Pöttker. Die Konzepte sollen helfen, diesen Prozess umzusetzen. Unternehmen, die sich mit der Elektromobilität auseinandersetzen wollen, sollen darüber abstimmen, welches der vorgestellten Konzepte für sie am zweckmäßigsten ist. „Wenn man keine Infrastruktur hat, beschäftigt man sich mit dem Thema nicht weiter“, so Godehard Pöttker. So würde auch der Kauf eines E-Autos nicht weiter interessieren. In Lippstadt sollen die Fahrer von Elektroautos bald die Möglichkeit haben, auf Parkplätzen Strom zu tanken. Was die Leistung angeht, sind Gewerbegebiete besser als Wohngebiete aufgestellt. Pöttker: „Aus dem Grund haben wir uns mit den Stadtwerken zusammengetan.“

Die Konzepte

Die drei Konzepte unterscheiden sich bei der Anschlussleistung. Das heißt: Entweder 11 oder 22 Kilowatt. Unterschiede gibt es auch im Betrieb und der Abrechnung. Hier steht zur Debatte, ob der Strom nur an Mitarbeiter und Kunden weitergegeben wird, ein Dienstleiter die Abrechnung übernimmt oder die Zapfsäule in Kooperation mit den Stadtwerken unter Umständen mit Jahresgebühr betrieben werden soll. Bei der zuletzt genannten Option müsste die Säule öffentlich zugänglich sein, würde aber auch nach außen als Frequenzbringer und Marketinginstrument dienen.

Die Kosten

Die Ladesäulen werden voraussichtlich je nach Art des Pakets entweder 600, 1600 oder 2500 Euro kosten. Hinzu kämen dann noch die Installationskosten.

Die Kooperationspartner

Godehard Pöttker betont: „Die Zusammenarbeit mit unseren Partnern war sehr angenehm. Das waren neben den Stadtwerken auch die Wirtschaftsförderung Lippstadt und das Kompetenzzentrum Fahrzeugelektronik. Wir haben für die Grundidee und die Aktion viel Unterstützung erhalten. Wir haben gemerkt, dass das Thema zündet und im wahrsten Sinne des Wortes elektrisiert.“

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