Jubiläum

Magazin der LWL-Kliniken in Warstein besteht 20 Jahre

Stolz präsentiert das Redaktionsteam 20 Jahre Klinikzeitung an den LWL-Kliniken Warstein.

Foto: Stefan Pohl

Stolz präsentiert das Redaktionsteam 20 Jahre Klinikzeitung an den LWL-Kliniken Warstein. Foto: Stefan Pohl

Eine Institution an LWL-Kliniken in Warstein und Lippstadt wird 20 Jahre alt. Das Magazin hat geholfen, Vorbehalte gegen Psychiatrie abzubauen

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„Ein Sprachrohr für die Themen Psychologie und Psychotherapie in der Öffentlichkeit“ – so nennt der ehemalige Ärztliche Direktor und Gründervater Dr. Josef Leßmann das Klinik Magazin, das 20 Jahre alt wird. Diese Themen in verständlicher Sprache zugänglich zu machen bezeichnete Leßmann bei einem Pressegespräch zum Jubiläum als Ziel des Redaktionsteams um leitende Ärzte und Pflegekräfte.

„Vor 20 Jahren ging es darum, Tabus und Vorbehalte gegen Psychiatrie abzubauen und Dinge zu relativieren“, erklärt er den gesellschaftlichen Wandel. Das gelte zum Teil auch heute noch. Oftmals werde das Thema Psychiatrie nur aufgegriffen, „wenn es mit Straftaten und öffentlicher Gefahr zu tun hat. Aber Psychiatrie ist etwas anderes als auffällige Straftäter.“ Von Anfang an sei es auch darum gegangen, Psychiatrie „aus der Schmuddelecke zu holen“, so Leßmann.

Transparenz hergestellt

Inhalte psychotherapeutischer Arbeit habe man ebenso transparent gemacht wie die Tatsache, „dass die Psychiatrie eine ebenbürtige medizinisch-wissenschaftliche Disziplin ist und sich nicht hinter Körpermedizin verstecken muss.“.

Das Klinik Magazin, das in Zusammenarbeit mit der Suttroper Agentur Mues + Schrewe erstellt wird, erscheint einmal jährlich und liegt für die Patienten auf den LWL-Stationen sowie in Arztpraxen, Apotheken, Geldinstituten, Krankenkassen und dem Bürgercenter aus. Oftmals habe das Magazin in Titelgeschichten aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen aufgegriffen, so der langjährige Ärztliche Direktor. Etwa die steigende Häufigkeit von Arbeitsausfällen und Frühverrentungen durch psychische Krankheiten.

Es sei schwer, gleichzeitig fachlich korrekt und allgemein verständlich über Psychiatrie zu berichten, ohne zu vereinfachen, fügte Dr. Sippel hinzu. Das sei hier gelungen. Das Magazin werde daher in bewährter Weise fortgeführt.

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