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Marstall wird pünktlich zum Advent effektvoll beleuchtet

Der Marstall an der Kurfürstenstraße in Hirschberg, letzter verbliebener Teil vom Hirschberger Jagdschloss.

Der Marstall an der Kurfürstenstraße in Hirschberg, letzter verbliebener Teil vom Hirschberger Jagdschloss.

Foto: Thorsten Streber

Hirschberg.   Vereinsring lässt das älteste Gebäude Hirschbergs künftig anstrahlen. So soll die Beleuchtung aussehen.

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Passend zur Adventszeit soll ab diesem Jahr der Marstall, das älteste Gebäude Hirschbergs, in einer Effektbeleuchtung erstrahlen. „Das ist der einzige Teil, das vom Hirschberger Jagdschloss übrig geblieben ist“, erklärt Dieter Bräutigam, Vorsitzender des Vereinsrings, „deswegen soll es künftig von der Kurfürstenstraße aus angestrahlt werden.“

Die Kosten liegen nach einem ersten Angebot bei rund 5000 Euro, die der Vereinsring aber nicht alleine aufbringen muss. Die Landesregierung fördert die Maßnahme mit einem Heimatscheck in Höhe von 2000 Euro, wie der heimische Landtagsabgeordnete Jörg Blöming (CDU) gestern mitteilte. Auch für die Restsumme sucht der Vereinsring noch nach Zuschussmöglichkeiten.

Marstall stammt aus den Jahren 1662 bis 1668

Laut Eintragung in die Denkmalliste der Stadt Warstein stammt der Marstall, ein Bruchsteinbau an der Kurfürsten- und Schloßstraße, aus den Jahren 1662 bis 1668, als Kapuziner-Bruder Bonitius aus Trier und Steinhauermeister Nikolaus Dentel aus Volkmarsen als Bauleiter das Hirschberger Jagdschloss errichten ließen.

„An dem Beispiel in Hirschberg sieht man, wie bürgerliches Engagement und die richtige Schwerpunktsetzung auf Landesebene zusammen harmonieren können und so die Lebensqualität vor Ort gesteigert wird“, freut sich Jörg Blöming über den ersten Heimatscheck für ein Projekt im Stadtgebiet von Warstein.

Passend zur Weihnachtsbeleuchtung

Spätestens zum ersten Adventswochenende soll die neue Beleuchtung angebracht sein. „Das passt gut zu unserer Weihnachtsbeleuchtung, die wir wieder an vier oder fünf Häusern anbringen werden“, kündigt Dieter Bräutigam bereits an. Ebenso wie der auch mit Lampen neugestaltete Schulhof ganz in der Nähe soll der Marstall aber ganzjährig angestrahlt werden.

Die schwarz-gelbe Landesregierung führte den Heimatscheck nach eigenen Angaben ein, um Projekte zu fördern, die mit geringem finanziellen Aufwand einen großen Mehrwert erzielen.

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