Naturwissenschaften

Mathe-Ausstellung in Lippstadt kommt fast ohne Zahlen aus

Ausstellung „Mathematik zum Anfassen“ in der Rathausgalerie: Mehr als ein Dutzend deutscher Städte sollen auf dem kürzesten Weg verbunden werden – eine Aufgabe, die viele Anläufe bis zur Lösung braucht.

Foto: Julia Scharte / Stadt Lippstadt

Ausstellung „Mathematik zum Anfassen“ in der Rathausgalerie: Mehr als ein Dutzend deutscher Städte sollen auf dem kürzesten Weg verbunden werden – eine Aufgabe, die viele Anläufe bis zur Lösung braucht. Foto: Julia Scharte / Stadt Lippstadt

Lippstadt.   Veranstaltung in der Rathausgalerie fordert zum Nachdenken und zum Mitmachen auf.

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„Ah“, „Oh“ und „Ich hab’s!“ – wer aktuell die Galerie im Rathaus besucht, wird diese Ausrufe wahrscheinlich vielfach hören oder sogar selbst von sich geben, denn die Ausstellung „Mathematik zum Anfassen“ sorgt für Überraschungsmomente und Aha-Erlebnisse bei Menschen jeden Alters.

Bei der Eröffnung der Wanderausstellung des Mathematikums in Gießen ließen sich vom stellvertretenden Bürgermeister Franz Gausemeier bis hin zu den Fünftklässlern des Ostendorf-Gymnasiums alle Besucher in den Bann der interaktiven Experimente ziehen.

Puzzle legen, Brücken bauen, den kürzesten Weg über mehr als ein Dutzend deutscher Städte auf einer Landkarte finden oder sich selbst in eine überdimensionale Seifenhaut einschließen – die Möglichkeiten, sich über verschiedene Experimente einen Zugang zur ältesten Wissenschaft der Welt zu verschaffen, sind vielfältig.

Schüler sind begeistert

„Ihr werdet sehen, dass es in dieser Mathematikausstellung nur ganz wenig um Zahlen geht“, erklärte Frank Osinski vom Jugend- und Familienbüro der Stadt Lippstadt den Fünftklässlern. Gemeinsam mit seiner Kollegin Christina Wulf stimmte er die Schüler mit ein paar Tricks und kleinen Rätseln auf die Ausstellung ein. Die Schüler wiederum überraschten ihre Lehrer mit ihrer Begeisterung für das Fach Mathematik. Sämtliche Finger schnellten in die Höhe als es hieß: „Wer von Euch macht denn gern Mathe?“

Franz Gausemeier gab sich da etwas zurückhaltender. Er habe Mathe immer „ganz interessant“ gefunden, erklärte der stellvertretende Bürgermeister mit einem Augenzwinkern. Begeistert zeigte er sich allerdings von der Ausstellung und dem Engagement der Beteiligten: „Der Stadt Lippstadt liegt die Wissensvermittlung am Herzen und dass eine solch spannende Ausstellung hier gezeigt werden kann, ist eine tolle Sache.“ Seinen besonderen Dank richtete er an die Dr.-Arnold-Hueck-Stiftung, die einen freien Eintritt in die Ausstellung möglich macht.

Ostendorf Gymnasium engagiert sich

Großes Engagement zeigt auch das Ostendorf-Gymnasium. Die Fachschaft Mathematik betreut mit dem Jugend- und Familienbüro die Ausstellung. „Das ist eine Win-Win-Situation für uns“, sagt Schulleiterin Gabriele Lütkehellweg über den positiven Effekt für ältere und jüngere Schüler. Denn bis zum Ausstellungsende am 19. November werden Mathe-Leistungskurs-Schüler jüngere Schüler durch die Ausstellung begleiten.

Zahlreiche Schulklassen haben sich bereits für die Ausstellung angemeldet. „Wir freuen uns auf ganz viele experimentierfreudige große und kleine Besucher“, so die Initiatoren und Unterstützer.

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