Breitbandausbau

MüSiWa muss auf schnelles Internet erstmal warten

Glasfaserleitungen wie diese werden in den kommenden Wochen in Allagen verlegt.

Glasfaserleitungen wie diese werden in den kommenden Wochen in Allagen verlegt.

Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Warstein.   Während in Allagen in den nächsten Monaten neue Internetleitungen verlegt werden, sinkt die Hoffnung in Mülheim, Sichtigvor und Waldhausen.

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Während Allagen in den nächsten Monaten mit schnellem Internet versorgt wird, müssen die Anwohner in Mülheim, Sichtigvor und Waldhausen wohl noch lange auf Bandbreiten von mehr als 50 Mbit pro Sekunde warten.

In der aktuellen Runde war das Gebiet nicht förderfähig, weil es nach dem – ebenfalls über Fördermittel finanzierten – Ausbau durch das Unternehmen Sewikom vor einigen Jahren noch mit einer Sperre belegt ist.

Ausbau ohne Fördermittel

Die einzige Möglichkeit für das Kirchspiel: Es findet sich ein Unternehmen, das den Breitbandausbau auch ohne Fördermittel für lukrativ genug hält. Bei Westnetz, das wie berichtet ab der nächsten Woche kreisweit Glasfaserleitungen verlegt, wäre das wohl der Fall, deutete Regionalmanager Heiko Grebe im Bauausschuss an.

„Aber wir müssen bis 2020 im Kreis Soest 600 Kilometer verlegen, das ist eine Hausnummer“, seien die Kapazitäten des Unternehmens gebunden.

Bis dahin könnten die Anwohner der drei Ortschaften immerhin schon Interessensbekundungen sammeln. „Denn danach werden wir schauen, wo die Not am größten ist“, versicherte Heiko Grebe.

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