Ikek

Wie um einen Hirschberger Jugendraum gefeilscht wird

Bei der Ikek-Konferenz in Hirschberg ging es um einen Jugendraum, aber auch um Rad- und Wanderwege in der Stadt.

Foto: Hans Blossey

Bei der Ikek-Konferenz in Hirschberg ging es um einen Jugendraum, aber auch um Rad- und Wanderwege in der Stadt. Foto: Hans Blossey

Hirschberg.   Bei der Ikek-Konferenz in Hirschberg geht es um einen Raum für Jugendliche. Dabei äußern einige Bedenken. Wir waren bei der Diskussion.

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Als einziger Ortsteil verzichtete Hirschberg in der zweiten Runde zur Erarbeitung des Integrierten kommunalen Entwicklungskonzepts (Ikek) auf einen Rundgang. Stattdessen wurde am Donnerstag Abend im Gasthof Cramer ausgiebig über die Pläne der Hirschberger diskutiert.

Raum für Jugendliche

Einen Raum, wo man ohne die Aufsicht eines Erwachsenen mal ein Bier trinken oder einfach einen gemütlichen Abend verbringen kann, wünschen sich Hirschbergs Jugendliche. „Aber wir haben noch nicht so die ideale Idee, wo das sein könnte“, räumte Ortsvorsteher Franz Linneboden ein. Der bestehende Jugendraum sei für viele 16- bis 20-Jährige offenbar nicht mehr attraktiv, weil sich dort auch Jüngere aufhalten.

„Die wollen eine Jugendkneipe, so ähnlich wie im ehemaligen Maxx in Warstein“, sagt Ratfrau Andrea Schulte und erwidert Mahnungen, dass ein Erwachsener die Verantwortung übernehmen müsse: „An der Franz-Hegemann-Straße scheint’s ja auch zu funktionieren.“

Als eine Möglichkeit brachte Andrea Schulte einen Raum in der Schützenhalle ins Spiel. „Und jedes Mal, wenn der auf ist, muss einer den Hut auf haben und aufpassen, dass es danach nicht aussieht wie Sau.“ Davon könne mittelfristig auch die Schützenbruderschaft profitieren. Die AG Jugend kündigte an, noch einmal das Gespräch mit den Jugendlichen suchen zu wollen.

Rad- und Wanderwege

Ein Ärgernis bleibt für viele Hirschberger die fehlende Radwege-Anbindung ihres Ortes an das Möhnetal. Insgesamt gebe es zwar viele West-Ost-, aber nur wenige Nord-Süd-Verbindungen. So sei der Weg ins Möhnetal nur ein erster Schritt, langfristig solle es eine Trasse geben, die den Möhnetalradweg über Hirschberg mit dem Ruhrtalradweg in Meschede verbindet. „Aber auch die Verbindung von der Höhle nach Warstein wäre wichtig für Hirschberg“, betonte Franz Linneboden.

Senioren-Wohnen

22 Studenten der FH Dortmund werden im kommenden Sommersemester Projekte für Senioren-Wohnungen in Hirschberg entwickeln. „Da geht es um die Architektur, aber auch um Wirtschaftlichkeitsberechnungen für relativ konkrete Projekte und Grundstücke“, erklärte Michael Pelster aus der AG Dorfentwicklung. Mit den Ergebnissen sollen dann Gespräche mit möglichen Investoren aufgenommen werden. Mitte April werden die Studenten zu einer Exkursion nach Hirschberg kommen.

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