Kolpinggedenktag

Pastor Josef Heers neuer Präses der Kolpingfamilie

Pastor Josef Heers (2. von rechts) übernimmt die Position des Präses von Vikar Lukas Schröder (3. von links). 2007 hat er das Amt bei der Kolpingfamilie bereits innegehabt. Foto:Laura Heppelmann

Pastor Josef Heers (2. von rechts) übernimmt die Position des Präses von Vikar Lukas Schröder (3. von links). 2007 hat er das Amt bei der Kolpingfamilie bereits innegehabt. Foto:Laura Heppelmann

Warstein.   Pastor Josef Heers ist neuer Präses der Kolpingfamilie Warstein-Hirschberg. Er löst Vikar Lukas Schröder in diesem Amt ab.

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Nach einem Gottesdienst in der St.-Pankratiuskirche trafen sich zahlreiche Mitglieder der neu zusammengeschlossenen Kolpingfamilie Warstein-Hirschberg im Gemeindezentrum, um bevorstehende Ereignisse zu planen und langjährige Mitglieder zu ehren.

Zunächst berichtete Rudi Heppelmann über die bevorstehende Fahrt nach Rumänien vom 5. bis zum 8. April. Er erzählte von seinen persönlichen Erfahrungen aus den 1990er Jahren, in denen er mehrere Hilfstransporte durchführte. Gestartet wurde 1995 mit privaten LKW, bis die letzten der sieben Transporte mit LKW des Landes NRW durchgeführt werden konnten.

Die damalige Kolpingkasse wurde durch verschiedene Aktionen gefüllt, wodurch ein Besuch der Kolpingfamilie Prag ermöglicht werden konnte. Dort erfuhren die Freiwilligen, dass in Rumänien dringend Hilfe benötigt wird und entschieden sich mitzuhelfen.

Heruntergekommene Schulen und 80 Prozent unbefestigte Straßen wurden vorgefunden und in den Jahren bis 1998 in Angriff genommen. Ein weiterer Hilfstransport, der für 2000 geplant war, scheiterte, da sich Rumänien weigerte die Unterstützung entgegenzunehmen.

Somit ist es für Rudi Heppelmann eine Herzensangelegenheit auch über 20 Jahre später noch von seinen Lebenserfahrungen zu berichten und diese bei der Fahrt im April allen Interessierten aufzuzeigen.

Vikar verabschiedet

Es folgte die Verabschiedung von Vikar Lukas Schröder, der der Kolpingfamilie über zwei Jahre zur Seite stand. So auch während der spannenden Fusion der Kolpingfamilien Warstein und Hirschberg, die er als lobenswert in Erinnerung behalten wird. Jedoch musste Schröder eine zweite Stelle in Paderborn antreten und er möchte „kein geistlicher Betreuer sein, der nicht immer präsent sein kann.“ Abgelöst wird er nun von Pastor Josef Heers, der bereits 2007 schon einmal Präses der Kolpingfamilie war und sich sicher ist, dass „Vereine gepflegt werden müssen, wo es eben geht“ und voller Vorfreude sein Amt elf Jahre später wieder aufnimmt.

Der letzte Punkt des Tages waren die Jubilarehrungen. Geehrt wurden Christiane Prange für 25 Jahre, Gregor Köster und Hans-Jürgen Ross für 40 Jahre, Engelbert Grünner und Ludwig Nölke für 65 Jahre und Otto Kellermann für 70 Jahre Mitgliedschaft.

Sie wurden aufgenommen in unterschiedlichsten Zeiten, geprägt von Nachkriegszeit und Wirtschaftswunder, aber sehen die Kolpingfamilie alle als eine Art Heimat an.

Nach einem Hinweis auf die Sammelaktion, bei der beispielsweise Schuhe und Brillen erwünscht sind, endete der Gedenktag mit dem Kolpinglied.

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