Karneval 2018

Rauschender Rosenmontagszug durch Warstein und Suttrop

Rosenmontagszug in Warstein

Rosenmontagszug in Warstein auf der Hauptstraße.

Rosenmontagszug in Warstein auf der Hauptstraße.

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Warstein/Suttrop.   Der Rosenmontagsumzug in Warstein und Suttrop hatte alles: Schnee, Sonne, Konfetti – und vor allem jede Menge bunte und feiernde Narren.

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Die Dächer und Wiesen waren weiß, Warsteins Straßen hingegen so bunt wie nie: Beim gemeinsamen Rosenmontagszug von GWK und SKG lagen farbenfrohe Kostüme eindeutig im Trend.

Die Einhörner des KC Desperados ritten auf Regenbogen durch die Stadt, die „Närrischen Dickköppe“ ließen Paradiesvögel einfliegen und „Die 70er“ holten als Hippies den Schlagermove ins Sauerland. Alle gemeinsam feierten – meist im Sonnenschein – eine rauschende Karnevalsparty, da ließ auch der Schneeschauer zwischendurch die Stimmung nicht gefrieren.

53 Gruppen aus Warstein, Suttrop, Hirschberg, Eversberg und Meschede gestalteten den Umzug. Neben der Gruppe „Die 70er“ waren auch die „Warsteiner Wagenwämser“ zum ersten Mal mit einem Wagen mit dabei. „Warstein kriegt ‘ne neue City? Ich glaub’, ich werd’ zum Wäster-Hippie“, waren die zweiten Neulinge ebenfalls mit einem Blümchen-Bus unterwegs.

Und sie waren nicht die einzigen, die aktuelle Themen der Stadtentwicklung aufs Korn nahmen. „Mit Schirmchen und geschmücktem Haar“ flanierten die Geishas der „Bunten Pickelklüm(p)kes über den gewünschten Wäster-Boulevard. „Die Colorados“ aus Hirschberg bezwangen noch einmal mit dem Fahrrad die Hirschberger Wand: „33 Prozent sind für uns kein Problem, ihr könnt hier die flinken Hirsche sehen“. Der Clou: Getränke-Nachschub gab es aus dem Original-Begleitfahrzeug des Bundesliga-Teams Sauerland.

Staunen über Domquartier

Die Maulwürfe von „Happy Konfetti“ wollen hingegen beim größten Bauprojekt in Warstein eingreifen: „Der Bau der Neuen Mitte geht nicht weiter, d’rum helfen wir als Schwarzarbeiter.“ Auch aus Suttrop wird gebannt auf die Warsteiner Innenstadt geblickt. „In Warstein geht der Bagger um, die Jungschützen staunen still und stumm“, reimte die Gruppe – in passender Pantomimen-Verkleidung.

Nicht unbedingt ein Farbtupfer, aber in jedem Fall eine Bereicherung für den Rosenmontagszug waren die Bezirksschornsteinfeger der heimischen Innung, die als persönliche Glücksbringer des Warsteiner Prinzen Marc Lohmann – selber Schornsteinfeger – und seiner Frau Julia mit dabei waren. Vielleicht waren sie am Ende gemeinsam mit den Kobolden der „Drolligen Drölf“ sogar für das entgegen der Prognosen insgesamt gute Wetter verantwortlich?

Party-Wagen mit Nebelmaschine und Discokugel

Die Sonnenstrahlen genossen auch die weiteren Prinzenpaare im großen Festzug: Vorweg fuhren Jannik Adams und Franziska Köhler vom Warsteiner Jungkolping auf einem Party-Wagen mit Nebelmaschine und Discokugel.

Björn und Janine Aust winkten gemeinsam vom Wagen der Suttroper KG. Peter und Carina Eickhoff vertraten die abermals große Gruppe der KG Hirschberg.

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