Hilfe für Kinder

Rettungsdienst in Lippstadt hat Kuscheltiere an Bord

Freuen sich über die neuen Teddys, die ab sofort bei jedem Einsatz dabei sind (von links): Fachdienstleiter Robert Husemann, Markus Kämpchen (Rettungsdienst), Karl-Heinz Brülle (Botschafter der deutschen Teddy-Stiftung), Sachgebietsleiter Oliver Busch und Andre Schmidt (Rettungsdienst).

Freuen sich über die neuen Teddys, die ab sofort bei jedem Einsatz dabei sind (von links): Fachdienstleiter Robert Husemann, Markus Kämpchen (Rettungsdienst), Karl-Heinz Brülle (Botschafter der deutschen Teddy-Stiftung), Sachgebietsleiter Oliver Busch und Andre Schmidt (Rettungsdienst).

Foto: Miriam Schleifer/ Stadt Lippstadt

Lippstadt.   Die Deutsche Teddy-Stiftung spendet dem Fachdienst Brandschutz/Rettungsdienst der Stadt Lippstadt kuschelige Helfer. Lesen Sie, wofür ...

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Die Deutsche Teddy-Stiftung spendete jetzt dem Fachdienst Brandschutz/Rettungsdienst der Stadt Lippstadt eine ganze Reihe kuscheliger Helfer. Die Teddys mit den markanten schwarzen Knopfaugen sind ab sofort bei jedem Einsatz dabei, um von einem Unglück betroffenen Kindern Trost zu spenden. Als Botschafter der Stiftung übergab Karl-Heinz Brülle die Teddybären an Robert Husemann (Fachdienstleiter Brandschutz/Rettungsdienst) und Oliver Busch (Sachgebietsleiter Rettungsdienst). Diese bedankten sich herzlich für die hilfreiche Spende: „So ein Teddybär gibt den Kindern in einer schwierigen Situation etwas, woran sie sich klammern können. Das beruhigt die Kinder im Notfall sehr und hilft damit allen Beteiligten.“

Name sorgt für engere Bindung zwischen Kind und Bär

„Am besten fordern Sie die Kinder auf, dem Bären direkt einen Namen zu geben“, gibt Karl-Heinz Brülle den Mitarbeitern bei der Spendenübergabe als Tipp mit. Das leuchtet den erfahrenen Fachkräften sofort ein „So entsteht eine engere Bindung und das Kind fühlt sich direkt nicht mehr allein.“ Gerade wenn die Eltern nicht vor Ort sind, kann das eine wertvolle Hilfe sein.

Die Erfahrung, wie sehr ein Kuscheltier in schwierigen Situationen helfen kann, ist die Grundlage für das Engagement der deutschen Teddy-Stiftung.

„Der Vorsitzende der Stiftung hat als Polizist genau diese Wirkung eines Kuscheltiers auf ein Kind miterlebt und daraufhin die Stiftung ins Leben gerufen“, berichtetet Karl-Heinz Brülle. In Zukunft will die Stiftung die Stadt regelmäßig mit den „Trostbären“ ausstatten.

Modellauswahl erfolgt durch Casting

Warum aber genau dieser Teddybär? „Tatsächlich wurde dieses Modell von Kindern selbst ausgewählt. Der Bär hat dafür ein richtiges „Casting“ durchlaufen“, berichtet Brülle. Auch bei den Mitarbeitern im Rettungsdienst scheinen die Teddybären gut anzukommen: Der Teddy darf direkt in den Einsatzwagen auf der Krankenliege Platz nehmen.

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