Freibadsaison

Rüthener Biberbad ist bereits für den Saisonstart

Vor dem Saisonstart im Biberbad in Rüthen: Die Schwimmmeister Manfred Müller (links) und Lars Kemke machen klar Schiff.

Foto: Armn Obalski

Vor dem Saisonstart im Biberbad in Rüthen: Die Schwimmmeister Manfred Müller (links) und Lars Kemke machen klar Schiff. Foto: Armn Obalski

Rüthen.   Wenn die Heizungsanlage reibungslos funktioniert, öffnet das Biberbad in Rüthen noch im April. Schwimm-Meister sind seit Ende Februar im Einsatz.

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Wem am zumindest angekündigten sommerlichen Frühlingswochenende schon der Sinn nach einem Besuch im Biberbad steht, der muss sich noch etwas gedulden. Sieben Tage (und Nächte) läuft das Wasser, eine Million Liter.

Am Donnerstag sind die Becken voll. Am Tag darauf wird die Hackschnitzelheizanlage von der Maximilian-Kolbe-Schule ins Bibertal umgesetzt. Drei Tage wird laut Badleiter Lars Kemke mit Vollgas geheizt, um die Wassertemperatur von angenehmen 24 Grad zu erreichen. Am 28. April soll dann die Saison beginnen, verspricht Bürgermeister Peter Weiken – „wenn alles reibungslos läuft“.

Alles in ihrer Zuständigkeit liegende tun dafür Lars Kemke und sein Kollege Manfred Müller. Seit Ende Februar sind sie dabei, die neue Schwimmbadsaison vorzubereiten. Sie haben die Dächer von Herbstlaub und Bewuchs befreit, die Bänke gestrichen und das Pflaster gereinigt.

„Das machen wir mit der Dreckfräse, Chemie kommt hier nicht dran“, berichtet Müller. „Das war eine Heidenarbeit.“ Ein Fliesenleger hat die Schäden im Becken und am Beckenrand repariert. „Die waren aber überschaubar“, erklärt Kemke. Der strenge Frost, den es vor allem in den vergangenen Monaten gab, habe hier keine größeren Schäden angerichtet. Nur einen Effekt hatte die Kälte: „Ich habe die lange Unterhose angezogen – das ist sonst noch nie vorgekommen“, sagt Manfred Müller und lacht.

„Das war schon brutal, aber andere arbeiten bei diesem Wetter auch draußen“, ergänzt Lars Kemke. Außerdem hatten die beiden Schwimmmeister auch schweißtreibende Arbeiten zu erledigen. So mussten dreieinhalb Tonnen Spezialsand, abgepackt in 25-Kilo-Säcken, zur Filteranlage geschleppt und eingefüllt werden.

Schon drei Mal Rasen gemäht

„Die Rutsche glänzt wie neu“, freut sich Manfred Müller über den Erfolg der aufwendigen Reinigung innen wie außen des 25 Jahre alten, gelben Spaßmachers. „Das ist wie bei einem Auto – man muss mit der Pflege dabeibleiben“, erzählt er. Da die beiden Schwimmmeister auch für die

Pflege der Grünanlage zuständig sind, stand jetzt bereits der dritte Rasenschnitt an. „Je kürzer, je besser“, beurteilt Kemke die Erfordernisse an die Liegewiesen.

Wenn das Biberbad eröffnet, gibt es auch wieder Eis, Pommes, Currywurst und einiges mehr am Kiosk. Noch nicht sicher ist, ob bis dahin das neue Kassensystem am Eingang installiert sein wird.

Für die alten Automaten gibt es laut Kemke keine Ersatzteile mehr, bei den neuen ändert sich insofern etwas, dass Besitzer von Zehner- und Jahreskarten eine Scheckkarte erhalten sollen, deren detaillierte Informationen dann am Automaten ausgelesen werden können.

Jetzt sind durch die beiden Mitarbeiter unter anderem noch einige Streicharbeiten zu erledigen – und dann kann sie beginnen, die Saison 2018 im „schönsten Bad im Sauerland“, wie Manfred Müller das Biberbad gerne nennt.

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