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Schützenverein Meiste gestaltet Schießplatz um

Helfer der St. Sebastian-Schützen im Einsatz: Jetzt stehen Pflasterarbeiten hinter der Schützenhalle in Meiste auf dem Programm, nach dem Schützenfest wird noch die Vogelstange versetzt.

Foto: Tanja Frohne

Helfer der St. Sebastian-Schützen im Einsatz: Jetzt stehen Pflasterarbeiten hinter der Schützenhalle in Meiste auf dem Programm, nach dem Schützenfest wird noch die Vogelstange versetzt.

Meiste.  Mehr Platz zum Schützenfest feiern wird die Neugestaltung im Umfeld der Vogelstange bringen. Daran wird unermüdlich gearbeitet.

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Arbeitseinsatz an der Schützenhalle in Meiste: Unermüdlich fährt der Radlader immer wieder den Weg Richtung Vogelstange hinab, transportiert Schotter und Steine, die von den Helfern der St. Sebastian-Schützen direkt verarbeitet werden. Mehr Platz zum Schützenfest feiern wird die Neugestaltung im Umfeld der Vogelstange bringen. Bis zum Schützenfest-Beginn an Christi Himmelfahrt hoffen die Schützen, mit der Umgestaltung fertig zu sein, die die Freiwilligen schon etliche Stunden Freizeit und jede Menge Schweiß gekostet haben.

Neues Fundament für Vogelstange bereits angelegt

Größer ist das Gelände geworden, denn die Schützen haben ein Stück Wiese hinzu genommen, um Platz für den neuen Standort der Vogelstange zu schaffen. Diese wird jedoch erst in einem zweiten Schritt und nicht mehr zum bevorstehenden Hochfest versetzt. Allerdings ist das neue Fundament bereits angelegt. Auch ein neuer Zaun wurde bereits gezogen und heimische Eichen angepflanzt, die man zusammen mit Förster Günter Stamm aus der Meister Gemarkung geholt hat. Das Anpflanzen einer Hecke soll in der kommenden Woche folgen.

Mehr Platz für Zuschauer beim Vogelschießen

Denn entlang des Hangs zwischen dem oberen Platz, der gerade entsteh,t und der Vogelstange wurden Hecke und Bäume gefällt. „Das Gelände fiel in der Hecke ab. Also haben wir gesagt: Die kommt weg und wir legen eine Treppenanlage an“, erklärt Geschäftsführer Tobias Fernim. Jede Menge Arbeit steht auf beiden Plätzen an, die die Treppe verbindet. Denn auch der untere Bereich wird mehr Gästen Platz bieten – wenn die Vogelstange versetzt ist, denn der Sicherheitsabstand, der beim Schießen einzuhalten ist, sorgt für beengte Verhältnisse. In diesem Bereich, der ebenfalls noch gepflastert wird, sollen zukünftig eher die Stehtische aufgestellt werden, während es Sitzgelegenheiten auf der neu geschaffenen Terrasse geben wird, an der am Samstag mit Hochdruck gearbeitet wurde.

Hier wurde nicht nur gepflastert, auch die Kanalschächte wurden höher gelegt, damit später keine Stolperkanten entstehen. Eingearbeitet wurden auch vier Hülsen für große Sonnenschirme, die von der Warsteiner Brauerei gestiftet wurden. Etwa 160 Quadratmeter groß wird die Terrasse sein, die mit einer Buchenhecke eingefasst wird. „Diese sorgt auf natürliche Weise für den passenden Sicherheitsabstand beim Schießen“, erläutert Fernim.

Fernwärmeleitung für den Kindergarten verlegt

Eine andere Maßnahme konnte zusammen mit den Pflasterarbeiten verwirklicht werden: So wie die Schützenhalle, die bereits seit 2001 angeschlossen ist an die Fernwärme der Meister Werke, wird nun auch der Kindergarten mit dieser versorgt. Die entsprechende Leitung wurde von einer Fachfirma von der Schützenhalle zum nachbarlichen Kindergarten gezogen. „Das wurde gemacht, bevor die Pflasterarbeiten begonnen haben“, erklärt Fernim. „Die Heizungsanlage im Kindergarten musste sowieso erneuert werden und die Stadt hat sich mit den Meister Werken geeinigt.“ Wobei die Schützen selbst mit diesen Arbeiten nichts zu tun hatten, lediglich durch ihre eigenen Pläne den Boden bereitet haben für das Verlegen der Leitung.

Auch an den kommenden Samstagen ist noch jede Menge zu tun – und auch an den Wochentagen. „Es gibt immer Sachen, die Spezialisten machen müssen, wie Elektroarbeiten oder vorbereitende Arbeiten. Es sieht gut aus, dass wir bis zum Schützenfest fertig werden.“

Froh ist Fernim über die Unterstützung von Meister Firmen, den Firmen Diemel und Bünker sowie den Meister Werken. „Das ist sehr erfreulich.“

Letzte Weichen für Schützenfest gestellt

Die letzten Weichen für das Schützenfest haben die Mitglieder der Schützenbruderschaft Meiste bei einer Versammlung am Samstagabend gestellt. Dabei wurde der vor zwei Jahren eingeführte veränderte Festablauf für den Samstagabend geringfügig nachjustiert. Dies bedeutet, dass die Schützenmesse eine halbe Stunde später um 16.30 Uhr beginnt, die Ehrungen wiederum werden um 30 Minuten auf 19.30 Uhr vorgezogen.

Gefeiert wird das Schützenfest vom 10. bis 13. Mai wobei nach dem Vogelschießen am Feiertag Christi Himmelfahrt am Freitag wie gehabt eine Pause eingelegt wird. Anmeldungen für das Mittagessen am Donnerstag, 10. Mai, sind noch bis zum 30. April bei Geschäftsführer Tobias Fernim und Vorsitzendem Franz-Josef Schmidt möglich. Beide werden durch’s Dorf gehen und das Interesse abfragen.

Wechsel an der 2. Fahne

Gewählt wurde ebenfalls: Martin Diemel und Johannes Plate wurden als Fahnenoffiziere der 1. Fahne bestätigt. Neu an der 2. Fahne ist Tim Beckschäfer. Er ersetzt Marvin Langer und führt das Amt gemeinsam mit Bastian Burbulla aus, der zugleich amtierender König der Bruderschaft ist. Beschlossen wurde außerdem, dass Hermann Markmann auch im 25. Jahr wieder den Vogel baut.

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