Stadtentwicklung

Schulhof der ehemaligen Hirschberger Grundschule eingeweiht

Hirschberg macht Platz: Einweihung des Schulhofs. V.l.: Ferdi Moorbusch (ehemaliger Schulleiter), Markus Gudermann, Dieter Bräutigam, Thomas Schöne, Stefan Redder, Franz Linneboden, Kathrin Hunstig-Bockholt (Regionalmanagerin Leader 5erBund)

Hirschberg macht Platz: Einweihung des Schulhofs. V.l.: Ferdi Moorbusch (ehemaliger Schulleiter), Markus Gudermann, Dieter Bräutigam, Thomas Schöne, Stefan Redder, Franz Linneboden, Kathrin Hunstig-Bockholt (Regionalmanagerin Leader 5erBund)

Foto: Elisa Sobkowiak

Hirschberg.   Pläne nach 16 Jahren und 150 000 Euro umgesetzt. Durch Leader gefördert. Warum sich Bürgermeister und Ortsvorsteher so sehr darüber freuen.

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Ein regelrechter Marathon endete am Sonntagvormittag in Hirschberg, spätestens dann, als Pastor Markus Gudermann den Arm zum Segen erhob: Über 150 000 Euro und 16 Jahre seit dem ersten Gedankenanstoß zum Projekt „Hirschberg macht Platz“ später konnte der Schulhof der ehemaligen Hirschberger Grundschule eingeweiht werden.

Und das – dank einer 65-prozentigen Förderung durch Leader, einem entsprechenden Eigenanteil sowie Engagement und Durchhaltevermögen von Hirschbergern und Stadtverwaltung – in neuem Glanz und umgestaltet.

„Verbunden mit diesem Grundstück sind es für mich drei Dinge, die symbolträchtig sind: Erstens die Tatsache, dass es euch Hirschbergern immer wieder gelingt, aus Rückschlägen wie der Schließung der Schule etwas Positives zu machen. Zweitens die Kreativität und die Leute, die hier von der Idee bis zur Umsetzung mit angepackt haben, allen voran der Vereinsring Hirschberg.

Und drittens die Entwicklung der Zusammenarbeit zwischen Hirschberg und Verwaltung – das ist alles beachtlich“, lobte Bürgermeister Thomas Schöne den Erfolg des Dorfes, das mit dem Einweihungsfest am Sonntag gleichzeitig auch die Ziellinie der Ära erreichte.

Großes Lob vom Bürgermeister

Ortsvorsteher Franz Linneboden konnte seine Freude für das nun strahlend weiße Gebäude und den schicken Vorplatz an der Kurfürstenstraße kaum in Worte fassen: „Ich bin maßlos stolz, dass es so breite Unterstützung für dieses Projekt gegeben hat, da wurde wirklich Gemeinschaft gelebt. Heute ist ein jahrzehntelanger Wunsch in Erfüllung gegangen.“ In den Reigen des Lobes und Dankes schloss sich auch Dieter Bräutigam, Vorsitzender des Vereinsrings, an, der sich freute, wesentliche Beteiligte des Leader-Projektes auf dem Schulhof begrüßen zu dürfen.

„Besonders hervorheben aber möchte ich unseren Haupt-Verantwortlichen Jochen Heidrich – er hatte all die Ideen, die unser Bauvorhaben durch Leader förderbar machten, er hat entworfen, geplant und alles zum Großteil auch durchgeführt.“ Dass man dieses ehrenamtliche Stundenpensum gar nicht entschädigen könne, tat Heidrich bescheiden ab: „Als Buiterling bin ich doch froh, dass ich mich hier einbringen konnte und hoffentlich den Rest meines Lebens hier friedlich leben kann.“ Linneboden spielte ähnliches Lob auch auf Bräutigam selbst zurück: „Deine ganzes Engagement, das hat vielleicht nicht jeder mitbekommen, ich aber sehr wohl.“

Finanzierung hat gut geklappt

Mit der Fertigstellung des Schulhofes sei Hirschberg lebendiges Beispiel dafür, dass Vereine und Privatleute besser planen können, als manch einer in Berlin – wenn auch noch wenige Bepflanzungsarbeiten im Herbst folgen sollen. „Auch dank der Unterstützung durch die Bezirksregierung Arnsberg hat die Finanzierung bei uns etwas besser geklappt als beim Flughafen Tempelhof. Wenn es auch etwas gedauert hat“, schmunzelte Bräutigam.

Das Motto des Treffs für Jung und Alt an der Drachenschule befürwortete auch Markus Gudermann als einen Platz der Gemeinschaft, Vielfalt und Gastfreundschaft. Im Sinne des Projektnamens „Hirschberg macht Platz“ sei auf dem Schulhof nun wahrhaftig Platz und Raum für Verständigung und Integration, ein Spiegelbild für christliche Werte.

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