Lesewettbewerb

Sie ist die beste Vorleserin in ganz Rüthen

Leni Kellerhoff liest am besten: Die 9-Jährige Leni Kellerhoff aus Meiste, Schülerin in der Klasse 4a der Nikolausschule, gewinnt den Rüthener Vorentscheid für den Lesewettbewerb des Kreises Soest.

Leni Kellerhoff liest am besten: Die 9-Jährige Leni Kellerhoff aus Meiste, Schülerin in der Klasse 4a der Nikolausschule, gewinnt den Rüthener Vorentscheid für den Lesewettbewerb des Kreises Soest.

Foto: Armin Obalski

Rüthen.   Die Gewinnerin des Lesewettbewerbs vertritt die Stadt beim Endausscheid des Lesefestivals der Kreises Soest. Das Urteil fiel der Jury schwer.

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Länger als geplant zog sich die dreiköpfige Jury aus Pädagogen in Pension zur Beratung zurück. Die Entscheidung fiel schwer. Das räumte Ulrich Kieren unumwunden ein. Gemeinsam mit Gertrud Schwarte und Marietheres Müller-Mues hatte er festzustellen, wer die beste Vorleserin unter den Viertklässlern im Stadtgebiet Rüthen ist. Das Ergebnis: Es ist Leni Kellerhoff. Die Neunjährige aus der 4a der Nikolausschule wird Rüthen beim Endausscheid des Lesefestivals der Kreises Soest vertreten.

In fünf Klassen, drei davon an der Nikolausschule in Rüthen sowie je eine am Teilstandort Kallenhardt und an der Luzia-Schule in Oestereiden, waren bei internen Wettbewerben die besten Vorleser ermittelt worden – anders, als im Vorjahr alles Mädchen. Am Dienstagmorgen dann zählte es: In der Bücherei der Nikolausschule traten Greta Aust (Kallenhardt), Nina Behrendt (Oestereiden) sowie von der Nikolausschule in Rüthen Leni Kellerhoff (Klasse 4a), Pia Fredebeul (4b) und Ella Hötte (4c) um den Sieg im Stadtgebiet an. Von Nervosität keine Spur und mehr als ums Gewinnen ging es um den Spaß am Lesen.

Durchgehend hohes Niveau beim Wettbewerb

Den brachten alle fünf Mädchen so überzeugend rüber, dass Kathrin Müller nur staunen konnte: „Alle sind hier auf sehr hohem Niveau“, so die Leiterin des Medienzentrums des Kreises Soest, das den Lesewettbewerb seit 14 Jahren ausrichtet. Dies unter Beweis gestellt hatten die Viertklässlerinnen in zwei Durchgängen. Im ersten lasen sie je drei Minuten aus einem Buch ihrer Wahl vor und hatten sich entsprechend intensiv auf den Text vorbereitet, im zweiten trugen sie einen ihnen fremden Text vor.

Hierfür hatten Kathrin Müller und ihr Kollege Sascha Cornesse das Buch „Hugos geniale Welt“ ausgesucht. Geschrieben hat es Sabine Zett. Sie ist dieses Jahr Patin des Lesewettbewerbs. „Die zweite Runde dient dazu, es der Jury einfacher zu machen – ein unbekannter Text liest sich nicht so leicht wie ein eingeübter“, meinte Kathrin Müller. War aber selbst anschließend vom Gegenteil überzeugt: „Bei euch hat man das gar nicht gemerkt.“ Mehr noch: „Ihr habt zum Teil den unbekannten Text noch besser gelesen“, lobte Jurymitglied Kieren. „Ich hoffe, dass ihr weiter so viel und gerne lest“, betonte er.

Siegerin bekommt nicht genug vom Lesen

Leni Kellerhoff aus Meiste gefallen viele Bücher. „Sie frisst sie regelrecht“, berichtete ihre Mutter Eva, die ebenso wie Klassenlehrerin Andrea Funke anschließend wesentlich aufgeregter war, als die Siegerin selbst. Schon im Alter von vier Jahren habe sie mit dem Lesen begonnen – „es hat sich einfach so ergeben“, so die stolze Mutter.

119 Kinder aus allen 49 Grundschulen im Kreis Soest haben an den Vorentscheiden, der in Rüthen war der letzte, teilgenommen. Laut Kathrin Müller waren es dieses Jahr überwiegend Mädchen. Mitentscheidend für die weibliche Übermacht in diesem Jahr ist auch eine Tatsache, die Anna Ducke, Klassenlehrerin der 4b nennt: „In meiner Klasse sind nur fünf Jungs.“ Außerdem: Vor zwei Jahren hat ein Junge, ein Rüthener, Christoph Helle, den Kreisentscheid gewonnen. Leni Kellerhoff kann nun ebenfalls den Sieg nach Rüthen holen.

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