Abenteuertag

So erlebten Jung und Alt den Abenteuertag im Bilsteintal

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Abenteuertag 2018 im Wildpark im Bilsteintal

Abenteuertag 2018 im Wildpark im Bilsteintal

Foto: Leonie Weidlich

Warstein.   Zahlreiche Stationen mit Aktivitäten warteten auf die Besucher. Worüber sich die Abenteurer im Wildpark freuten und was die Eltern erwartete.

Viele Familien unternehmen an einem sonnigen Sonntag einen Spaziergang durch den Wildpark im Bilsteintal. Besonders am gestrigen Sonntag hat sich dieser gelohnt: Das Team des Parks hat erneut zum ‘’Abenteuertag’’ eingeladen und im ganzen Gelände interessante Stationen entworfen.

Die erste Station auf dem Abenteuerweg war eine Kreativstation, die von dem VHS-Kurs „Waldkinderbande vom Bilsteintal“ geleitet wurde. Dort konnten die Gäste ihre eigene kleine Eidechse aus Ton gestalten.

Ein paar Schritte weiter vorbei am Reh- und Wildschweingehege waren von weitem schon ein paar Rauchwolken zu sehen, denn dort wurden an einer Kreuzung Waffeln über offenem Feuer zubereitet – und das zog einige neugierige Blicke auf sich. Mit einer frischen Waffel in der Hand konnte dann die rollende „Warsteiner Waldschule“ des Hegering Warstein angeschaut werden.

Waldolympiade mit 13 Stationen

Für die kleinen Herren des Haushalts wurde es ein paar Meter besonders interessant, denn im Bilsteintal konnte man eigenhändig einen Mini-Bagger bedienen. An gleicher Stelle hat auch der Turnverein Warstein wieder seine Waldolympiade veranstaltet. Diese Olympiade beinhaltete insgesamt 13 Stationen und wurde von Jung und Alt mit viel Spaß durchlaufen. Unter anderem mussten die Besucher dort einen Barfußpfad meistern, das Alter eines Baumes herausfinden, den Wald fühlen und hören, durch ein Spinnennetz gelangen und Wasser transportieren.

Waren diese Aufgaben alle gemeistert, startete die Wanderung zum beliebten Luchs-Gehege. Dort schwebte die nächste Station in ganz anderen Höhen neben dem Gehege. Dabei war die Aufgabe, die „Luchs-Schlucht“ via Slack-Line zu überwinden durch Absicherung des Skiclubs Warstein.

Das sorgte natürlich wie jedes Jahr neben den stattlichen Raubkatzen für viel Aufsehen und wurde von vielen jungen Abenteurern mit viel Spaß gemeistert. Folgten die Besucher dem Abenteuerweg weiter, hörten sie bald die Geräusche eines Greifvogels.

Neugierige Fragen beantwortet

Etwas abseits präsentierte Falkner Joe Wrede nämlich seine 13-jährige Habichtdame Leica. Diese ließ sich sogar vorsichtig streicheln und viele waren erstaunt, wie weich das Gefieder so eines Greifvogels doch ist. Dabei konnte auch jede neugierige Frage beantwortet werden, da Wrede sich nun schon seit über 30 Jahren mit Greifvögeln beschäftigt.

Bei der nächsten Station roch es herrlich nach dem Stockbrot von den Pfadfindern St. Petrus Warstein. Dieses wurde gemeinsam in einem Zelt zubereitet und noch heiß verspeist. Zu guter Letzt konnten auch die größeren Besucher ihr Können beim Bogenschießen beweisen.. Aber auch für die ganz kleinen hatte der SSV Allagen dort etwas vorbereitet.

Nach all diesen Erfahrungen war eine Stärkung dringend nötig und diese konnten die Familien neben der Waldwirtschaft auch in einem gemütlichen Biergarten einnehmen. Kinder konnten sich derweil die Gesichter bunt schminken lassen. Selbst die älteren Generationen hatten mit der Fotobox mächtig Spaß. Auf dem Weg zum Parkplatz, kam man dann noch an Christoph Borgschulte vorbei, welcher als Kunstschmied fungierte und aus alten Hufeisen Deko-Gegenstände fertigte.

Somit war es erneut für Jung und Alt ein interessanter Tag, wobei sich die kleinen Entdecker bestimmt schon auf den nächsten Abenteuertag im Bilsteintal freuen.