Benefiz-Aktion

So war der Benefiz-Frühschoppen in der Sauerlandhalle

Prall gefüllte Sauerlandhalle: Die Idee, Frühschoppen mit Benefiz-Konzert zu verbinden, kommt bei den Zuhörern gut an. Mit dem Geld soll das renovierte Dach finanziert werden.

Prall gefüllte Sauerlandhalle: Die Idee, Frühschoppen mit Benefiz-Konzert zu verbinden, kommt bei den Zuhörern gut an. Mit dem Geld soll das renovierte Dach finanziert werden.

Foto: Leonie Weidlich

Warstein.   Die Warsteiner Bürgerschützen veranstalten mit Spielleuten und Stadtkapelle ein Benefiz-Frühschoppen. Zuhörer und Veranstalter sind begeistert.

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Wie ein zweites Wohnzimmer ist die Sauerlandhalle für die Warsteiner Bevölkerung. Dementsprechend groß war auch die Freude über das neue Dach, dass der Halle seit einiger Zeit neuen Glanz verleiht.

Um den Umbau zu finanzieren, haben die Warsteiner Bürgerschützen um Unterstützung gebeten, Spielleute und Stadtkapelle waren sofort mit dabei und so entstand die Idee eines Benefiz-Frühschoppens zugunsten der Hallendach-Renovierung.

Benefiz-Konzert ein durchschlagender Erfolg

Spenden sollten durch das Konzert der Warsteiner Musikgruppen zusammenkommen. Und schon in den ersten Minuten deutete sich an: Die Idee war ein durchschlagender Erfolg: Moderator Alexander Lange war selbst erstaunt, wie viele Leute erschienen – und präsentierte den zahlreichen Gästen anschließend ein Programm in drei Akten. Zuerst spielte die Stadtkapelle, darauffolgend die Spielleute und zuletzt kam dann das „Wunschkonzert“.

Die rund 45 Musiker der Stadtkapelle läuteten den Vormittag mit ihrem Dirigenten Sebastian Lenze durch den „Einzug der Gladiatoren“ ein, bevor mit „Fate of the Gods’’ imposante Klänge in der Halle zu hören waren. Das Lied erzählt die Geschichte der nordischen Götterwelt und dazu passend wechselte die Melodie von ruhig bis hin zu aufbrausender Gänsehaut. Bei der „Bayerischen Polka“ stand Posaunist Thomas Kuhn im Mittelpunkt, bevor die Musiker zum Abschluss mit dem „Pur Medley“ die Halle zum Mitklatschen brachte.

Amboss ein Hingucker

Für das hohe Interesse bedankte sich Ortsvorsteher Dietmar Lange und merkte an, dass es so etwas Schönes eigentlich jedes Jahr geben müsse. Anschließend ging er mit gutem Beispiel voran, warf die erste Spende in den Topf und wünschte sich das „Warsteiner Lied“ von den Spielleuten.

Das erste Stück im offiziellen Programm folgte zugleich mit der „Amboss-Polka“. Markus Kruse beackerte den Amboss mit verschiedenen Hämmern, die Zuhörer blickten dabei gebannt in Richtung Bühne. Anschließend brachte der „Bozner Bergsteigermarsch’’ den ein oder anderen zum Mitsummen, bevor die Stadtkapelle wieder den Taktstock übernahm und die Zuschauer neben Märschen wie die „Sonne geht auf“ auch mit der „80er Kult-Tour“ bezirzte.

Für 50 Euro gibt’s den Taktstock

Neue Klänge standen dann am Nachmittag auf dem Programm: Für das „Wunschkonzert“ lagen Listen mit Stücken aus, die in 10, 20 und 30 Euro aufgeteilt waren. Spendeten die Besucher die jeweilige Summe, so konnten sie sich das entsprechende Lied wünschen.

Für 10 Euro waren etwa „Dem Land Tirol die Treue’’ oder „Preußens Gloria’’ im Angebot, 20 Euro mussten für das berühmte „Auf der Vogelwiese’’ hingeblättert werden. Wer allerdings das „Warsteiner Heimatlied’’ hören wollte, der musste 30 Euro auf den Tisch legen. Für ganz Mutige gab es auch noch die 50-Euro-Liste: Wer dort seinen Namen eintrug, durfte die Stadtkapelle sogar selbst dirigieren.

Dach und auch Wände hielten den lauten Klängen der Musiker stand, so dass sich unter den Zuschauern der Gedanke breit machte, dass so ein Konzert ruhig öfter in ihrem „zweiten Wohnzimmer“ stattfinden könnte. Dies sah Reinhard Eßfeld, Vorsitzender der Bürgerschützen, ähnlich: „Ich kann mich nur nochmal ausdrücklich bei allen Beteiligten für die tolle Unterstützung bedanken. Der Schützenverein ist ein Verein für alle.“

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