Messerangriff

Soester Schüler nach Messerattacke außer Lebensgefahr

Foto: Tom Thöne

Soest.   Hintergrund für die Bluttat am Aldegrever-Gymnasium war offenbar der Streit um ein Mädchen

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Nachdem es am vergangenen Freitag vor dem Schulkiosk im Aldegrever-Gymnasium in Soest zu einem Messerangriff auf einen Schüler gekommen war, hat die ermittelnde Staatsanwaltschaft in Arnsberg nun erste Details zu den Hintergründen der Bluttat an der Schule ermitteln können.

Offenbar handelte es sich bei der Attacke um eine Beziehungstat: Der mutmaßliche Täter hatte wohl aus Eifersucht gehandelt, konkret sei es bei dem Streit zwischen den beiden Zehntklässlern wohl um die Gunst eines Mädchens gegangen, erklärte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Arnsberg auf Nachfrage dieser Redaktion.

Diese Version hätten gleich mehrere Zeugen übereinstimmend bei ihren Aussagen gegenüber den Ermittlern bestätigt. Der mutmaßliche Täter hatte nach der Tat geschwiegen.

Zustand des Opfers ist stabil

Dem verletzten Schüler, einem 17-Jährigen aus Soest, geht es, zumindest den Umständen entsprechend, wieder besser. Sein Zustand ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft wieder stabil, Lebensgefahr besteht nicht mehr.

Bei der Tat hatte der 17-Jährige eine stark blutende Wunde im Bereich des Oberkörpers erlitten und musste im Soester Marienkrankenhaus notoperiert werden. Der mutmaßliche Messerstecher, ein 16-Jähriger Mitschüler aus Soest, war direkt nach der Tat festgenommen worden und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Ihn erwartet nun möglicherweise eine Anklage wegen versuchten Totschlags.

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