Jubiläum

Stadtbücherei St. Pankratius feiert 150-jähriges Bestehen

Felix Meinold bezieht sein Publikum in seinen Zaubertricks mit ein und begeistert mit seiner Show groß und klein.  

Felix Meinold bezieht sein Publikum in seinen Zaubertricks mit ein und begeistert mit seiner Show groß und klein.  

Foto: Riem Karsoua

Warstein.   Ein zauberhafter Nachmittag für Kinder mit Hexengeschichten, echtem Zauberer und selbst gebastelten Zauberstäben

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Zu einem zauberhaften Nachmittag mit Lesen, Zaubern, Singen und Basteln versammelten sich rund 30 Kinder am Montag anlässlich des 150-jährigen Bestehens in der Stadtbücherei St. Pankratius.

Michaela Dicke, ehrenamtliche Büchereimitarbeiterin war vom Ansturm der Kinder an diesem Nachmittag überwältigt: „Ich hätte nicht gedacht, dass so viele Kinder kommen“, zeigte sie sich über die Teilnahme erfreut. Zu Beginn waren noch einige der Kinder sehr schüchtern und umklammerten das Bein der Eltern, doch diese Vorsicht schien schnell vergessen zu sein, als es in die Leserunde mit Zauber- und Hexengeschichten ging.

Michaela Dicke und ihre Kollegin Raphaela Dohle, ebenfalls ehrenamtliche Büchereimitarbeiterin, setzten sich mit den Kindern in einen Stuhlkreis, um aus dem Buch „Serafina, hex doch mal!“ vorzulesen.

Kinder rufen Fridolin aus seinem Schlaf

Doch bevor sie mit der Geschichte beginnen konnten, musste zunächst das Büchereimaskottchen Fridolin aus seinem Schlaf geweckt werden. „Der Fridolin versteckt sich immer zwischen den Büchern und schläft dort. Weiß jemand, wie wir ihn am besten wecken können?“, fragte Michaela Dicke die Kinder. „Wir rufen einfach ganz laut seinen Namen“, rief eines der Kinder in die Runde.

Zwei Mal riefen sie ihn – doch von Fridolin fehlte jede Spur. „Der schläft ja wie ein Murmeltier“, stellte eines der Kinder fest. „Wir versuchen es noch ein Mal. Und jetzt so laut ihr könnt“, animierte die Büchereimitarbeiterin die Kinder.

Nach diesem Ruf gelang es den Kindern, Fridolin aus seinem Schlaf zu rütteln und sich in Michaela Dickes Hand ebenfalls in die Runde zu gesellen.

Die Kinder lauschten aufmerksam der Geschichte von der Hexe Serafina, die ihren eigenen Geburtstag fast vergessen hatte. Von der Idee ihres Katers Luzifer, ein Festessen zu zaubern, hält Serafina nichts. Sie darf nämlich nicht für sich selbst, sondern nur für die Tiere im Zauberwald hexen. Kurz darauf zieht Luzifer beleidigt davon und Serafina begibt sich im Zauberwald auf die Suche nach ihm.

Dort begegnet sie den Mäusen, dem Biber und dem Fuchs. Und jeder von ihnen hat einen ganz besonderen Wunsch, den Serafina gerne erfüllt – doch niemand hat ihren Kater Luzifer gesehen. Gespannt verfolgten die Kinder der Geschichte und schauten sich die Bilder der einzelnen Tiere an, denen Serafina während ihrer Suche begegnet.

Zaubershow fasziniert groß und klein

Anschließend ging es mit den Meinold-Magic-Brüdern, Felix und Alexander Meinold, weiter. „Das ist unser erster öffentlicher Auftritt“, sagt der 14-Jährige Zauberer Felix ein wenig aufgeregt vor der Show. Mit seinem Bruder, dem 11-jährigen Alexander, brachten sie sowohl Kinder als auch Eltern mit ihren Zaubertricks zum Staunen.

Sie ließen Karten verschwinden und zauberten Münzen von einer Karte unter die andere. Nach der Zaubershow ging es mit den Eltern in den großen Saal der Bücherei, wo schon Bastelmaterial, Kleber und Scheren bereit lagen.

Aus Papprollen bastelten die Kinder gemeinsam mit ihren Eltern und den Mitarbeitern bunte Zauberstäbe, die bei solch einem Nachmittag natürlich nicht fehlen durften.

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