Straßen

Straßenausbau sorgt in Warstein für Diskussion

Die Bauarbeiten in der Straße Unterm Hagen werden in diesen Monat noch beginnen.

Die Bauarbeiten in der Straße Unterm Hagen werden in diesen Monat noch beginnen.

Foto: WP

Warstein.   Trotz Beschwerden eines Anwohners, soll der Straßenausbau Unterm Hagen bald beginnen. Weitere Straßen sollen im nächsten Jahr erneuert werden.

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In der Landespolitik stehen Anliegerbeiträge für den Straßenausbau in der Diskussion, doch die Stadt Warstein will vorerst weiter daran festhalten. Trotz der Beschwerde eines Anwohners wird daher die Straße Unterm Hagen ausgebaut und mit neuen Strom-, Wasser- und Gasleitungen versorgt. Die Bauarbeiten werden noch in diesem Monat beginnen.

„Wir arbeiten die Prioritätenliste ab, die von der Politik 2017 beschlossen worden ist“, erklärte Matthias Seipel, Leiter des Fachbereichs Infrastruktur, im Bauausschuss. Der Ausbau nach den Vorgaben des Kommunalabgabengesetzes (KAB) in der Straße Unterm Hagen sei daher nicht übertrieben, sondern notwendig.

Schrewenfeld folgt 2019

Auch für 2019 plant die Stadt Warstein bereits eine Maßnahme nach dem KAB. Dann wird die Straße Schrewenfeld in Allagen erneuert. „Ein Zwischenausbau wird nach aktuellen Diskussionen mit dem Ortsvorsteher, politischen Vertretern und Anliegern für nicht zweckmäßig erachtet“, betonte Matthias Seipel. Die Anlieger sollen noch vor Jahresende in einer Versammlung näher informiert werden.

Bernd Liß (BG) regte eine Diskussion an, den Ausbau von Straßen zurückzustellen, bis in Düsseldorf eine Entscheidung über das KAB gefallen ist. Andere Städte verzichten derzeit auf Baumaßnahmen – in der Erwartung, dass das Land den Beitrag der Anlieger künftig übernimmt.

Endausbau in Sichtigvor

Unabhängig vom KAB beginnt ebenfalls noch im Oktober der Endausbau der Straße Tiergarten in Sichtigvor. Die Arbeiten zum Hochwasserschutz am Marienweg sind derweil abgeschlossen.

Eine umfassende Diskussion um den Straßenausbau kommt wohl 2019 auf die Warsteiner Politik zu. Dann soll, so schlägt es Matthias Seipel vor, die Prioritätenliste aktualisiert werden.

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