Trinkwasser

Trinkwasser-Entnahme aus Hillenberg-Quelle weiter unklar

Stadtwerke Warstein Hillenbergquelle

Foto: WP-BILD

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Warstein.   Bewilligung zu Trinkwasser-Entnahme aus Lörmecke-Quelle stößt auf Erleichterung. Rückschlüsse bezüglich der Hillenberg-Quelle nicht möglich.

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Nicht nur das Lörmecke-Wasserwerk, auch die Bezirksregierung Arnsberg ist erleichtert über das Urteil des Verwaltungsgerichts von vergangener Woche, in dem die Bewilligung für die Trinkwasserentnahme in der Lörmecke-Quelle bestätigt wurde. Schlüsse für die weiter ausstehende Bewilligung für die Hillenberg-Quelle könne die Behörde aus dem Richterspruch aber nur sehr eingeschränkt ziehen, erklärte Pressesprecher Christoph Söbbeler auf Anfrage der WESTFALENPOST.

„Die Ausgangssituation der beiden Quellen ist so unterschiedlich, dass die eine Bewilligung nicht als Blaupause für die andere gelten kann“, erklärte er. Verschieden sei vor allem die rechtliche Vorgeschichte. „Da müssen wir jedes Bewilligungsverfahren getrennt in die Hand nehmen“, betonte Christoph Söbbeler weiter. Nur in einzelnen Verfahrensschritten zeige das Urteil, „dass wir vielleicht nicht auf einem ganz falschen Weg sind“.

Verfahren dürfte noch lange dauern

Die Bewilligung für die Hillenberg-Quelle war aufgehoben worden, nachdem die Steinindustrie vor vier Jahren erfolgreich dagegen geklagt hatte. Das Verwaltungsgericht rügte damals vor allem, dass der Verzicht auf eine ausführliche Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) unzureichend begründet und die Belange der Abbauunternehmen nicht stark genug gewichtet wurden. Dass auch bei der Bewilligung für die Lörmecke-Quelle nur eine UVP-Vorprüfung durchgeführt wurde, hielten die Richter im aktuellen Verfahren hingegen für plausibel begründet.

Nach dem Urteil aus 2014 erteilte die Bezirksregierung den Stadtwerken als Betreiber der Hillenberg-Quelle zunächst eine provisorische Genehmigung. Das ausführliche Bewilligungsverfahren dürfte noch einige Zeit in Anspruch nehmen, kündigte Christoph Söbbeler an.

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