Kreiswettbewerb

„Unser Dorf hat Zukunft“: Allagen fehlt noch das Wir-Gefühl

Bürgerversammlung zur Teilnahme an "Unser Dorf hat Zukunft" in Allagen.

Foto: Elke Köhler

Bürgerversammlung zur Teilnahme an "Unser Dorf hat Zukunft" in Allagen. Foto: Elke Köhler

Allagen.   Auf einer Bürgerversammlung entwickelt die Allagener Öffentlichkeit Ideen, um die Jury im Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ zu überzeugen.

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Als viertgrößter Ortsteil mit knapp 2500 Einwohnern beteiligt sich Allagen in diesem Jahr als einziger Vertreter der Stadt Warstein am Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“.

Am Mittwoch fand im Ratskeller der Möhnetalhalle eine Informationsveranstaltung statt. Ortsvorsteher Gerald Wege hat alle Einwohner, Vereine, Gruppierungen, Selbstständige und Interessierte hierzu eingeladen. Zusammen mit Heinrich Münstermann und Siegfried Kutscher informierte Gerald Wege über die geplante Begehung der Bewertungskommission am 13. Juni. „Wir geben hier heute einen Überblick über die verschiedenen Bewertungskriterien der Kommission.“

Die Kommission wird sich in den zwei Stunden (14 Uhr bis 16 Uhr) ein Bild von Allagen machen und prüfen, welche der Beurteilungskriterien erfolgreich abgearbeitet wurden. Hier sind natürlich auch Zuschauer sehr erwünscht. „Nur gemeinsam können wir die Bewertungskommission von den Vorzügen und Besonderheiten Allagens überzeugen,“ ist Gerald Wege überzeugt.

Jury von Vorzügen des Orts überzeugen

Der Fragebogen für die Teilnahme ist bereits abgegeben. Dieser dient der Kommission dazu, sich im Vorfeld über Allagen zu informieren, etwa über das zukünftige Entwicklungskonzept, soziale und kulturelle Angebote, die technische und soziale Infrastruktur, die Tourismusaktivitäten und einiges mehr.

Ab jetzt ist die Dorfgemeinschaft gefragt. „Kraft und Erfolg haben nur die Dörfer, die sich gemeinsam engagieren.“ Daher sei es sehr wichtig, die Bewohner von Allagen zum Mitmachen zu animieren, so dass die Besucher der Kommission den Ort mit dem Gefühl verlassen, dass das ganze Dorf hinter der Bewerbung steht.

Höhere Beteiligung der Bevölkerung erwünscht

Viele positive Ideen und Anregungen trugen die Anwesenden anschließend zusammen. Allen voran die zahlreichen Vereine, das ehrenamtliche Engagement, kulturelle und sportliche Aktivitäten, die Wasserkraftanlage als Beispiel alternativer Energiegewinnung, das Bienenhotel im Dasselpark, das Haus Dassel in seiner Entwicklung, das Engagement der Grenzweg-Anwohner, der Arnsberger Wald als Naherholungsgebiet, die OGS und sehr vieles mehr.

„Wir sehen es heute positiv,“ so Heinrich Münstermann, „die, die hier sind, interessieren sich dafür, was geplant ist. Aber,“ so Münstermann, „bei dem Wettbewerb geht es natürlich auch um das ,Wir-Gefühl’ des Ortes. Hier haben wir noch ein bisschen Luft nach oben, man sieht es an der Beteiligung heute.“

Die Abschlussfeier mit Verkündung der Preisträger ist am 23. Juni in der Schützenhalle Hewingsen.

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