Politik

Ur-Hirschberger will Verantwortung übernehmen

Ein echter Hirschberger, der sich vielfältig engagiert: Viele Jahre war Stefan Toschinski im Schützenvorstand, 2015 schoss er – im Foto mit Sohn Timm – den Vogel ab. Nun möchte er Ortsvorsteher werden.

Ein echter Hirschberger, der sich vielfältig engagiert: Viele Jahre war Stefan Toschinski im Schützenvorstand, 2015 schoss er – im Foto mit Sohn Timm – den Vogel ab. Nun möchte er Ortsvorsteher werden.

Foto: Theresa Schaminet

Hirschberg.  Designierter Ortsvorsteher Hirschbergs Stefan Toschinski spricht im Interview über seine Pläne und seine Motivation, sich dem Amt zu stellen.

Stefan Toschinski ist ein Ur-Hirschberger, der sich viele Jahre lang in den Vereinen der Bergstadt engagiert hat. Jetzt soll der 41-Jährige Nachfolger von Ortsvorsteher Franz Linneboden werden. Die CDU-Ortsunion hat ihn einstimmig nominiert. Im WP-Interview mit Tanja Frohne spricht er über seine Beweggründe.

Sie sind eng mit Hirschberg verwurzelt. Wo haben Sie sich bisher engagiert?

Stefan Toschinski: Ich war über zwölf Jahre lang im Vorstand des Schützenvereins aktiv und habe dort kurz bevor ich Schützenkönig wurde aufgehört. Sehr lange war ich auch beim LTV engagiert und ich bin immer noch bei den Hirschberger Köhlern – ich war eigentlich schon immer in Vereinen aktiv, politisch allerdings nicht. Ich bin ganz frisch CDU-Mitglied geworden.

Was hat sie dazu bewogen, neuer Ortsvorsteher in Hirschberg zu werden?

Das ist ja von Franz (Linneboden) ausgegangen, ich habe mich nicht drum beworben. Zum einen habe ich mich geehrt gefühlt, dass er mich gefragt hat. Außerdem wollte ich eine gewisse Verantwortung übernehmen im Dorf oder in einem Verein. Da hat sich das als interessante Perspektive ergeben. Ich mache das eher des Ehrenamtes als der Partei wegen.

Wo wollen Sie Schwerpunkte bei Ihrer Arbeit als Ortsvorsteher setzen?

Zum einen laufen derzeit relativ viele Projekte in Hirschberg wie ‘Klima trifft Kita’, die Rathauserneuerung und Renaturierung des Freibades mit dem Waldsee. Das sind Dinge, die erledigt und entsprechend betreut werden müssen. Der Weihnachtsmarkt ist auch eine Sache, die immer weiter gestaltet werden muss. Es gibt natürlich immer noch Stellen im Dorf, an denen Verbesserungsbedarf besteht und wofür man entsprechende Fördermittel generieren müsste.

Wo sehen Sie denn die Herausforderungen für Hirschberg?

Die Herausforderungen haben sich letztendlich nicht gewandelt; vieles ist ja von Franz angestoßen worden. Wichtig ist es, den Ort attraktiver zu machen und so für eine ansteigende Einwohnerzahl zu sorgen. In der Beziehung ist der Trend ja positiv für Hirschberg.

Eine andere Sache, die voran getrieben werden muss, ist die Schaffung von weiterem Wohnraum, vor allem für junge Leute. Das Projekt ‘Herz von Hirschberg’ ist dafür ein Beispiel. Wir müssen versuchen, mehr jungen Menschen adäquaten Lebensraum zu bieten. Auch für Touristen müssen wir Hirschberg noch attraktiver gestalten.

Was geben Sie Ihrem Vorgänger mit auf den Weg in den Ruhestand?

Zum einen, dass Hirschberg ihm zu einigem Dank verpflichtet ist. Er hat viel bewegt in den letzten Jahren und beispielsweise das Leader-Projekt ‘Hirschberg macht Platz’ voran getrieben. Da kann er definitiv stolz drauf sein. Und ich hoffe, dass er mit seiner Tatkraft dem Ort weiterhin erhalten bleibt.

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