Kunstausstellung

Vera Wundes zeigt abstrakte und reale Kunst in Warstein

Die verschiedenen Bilder von Vera Wundes, die in der Volksbank Warstein ausgestellt werden, kommen beim Publikum gut an.

Foto: Georg Giannakis

Die verschiedenen Bilder von Vera Wundes, die in der Volksbank Warstein ausgestellt werden, kommen beim Publikum gut an. Foto: Georg Giannakis

Warstein.   Vera Wundes stellt zum ersten Mal in so großem Rahmen aus. Wir haben uns ihre Kunstwerke angeschaut und viel über sie gelernt.

Mit einem fröhlichen Lächeln streift die Künstlerin durch die Reihen der Betrachter, die sich auf der Rundgang-Empore der Bank-Galerie in der Volksbank Warstein tummeln und darauf bedacht sind, sich an der vollen ästhetischen Farbpracht, die jedes einzelne ihrer 53 ausgestellten gemalten Kunstwerke bietet, satt zu sehen.

Und die Leuchtkraft, die jedes ihrer Bilder ausstrahlt, spiegelt sich auch im Gesicht der Künstlerin Vera Wundes wider. „Das Leben ist bunt“ lautet der Titel, unter dem sie bis Ende des Jahres in Warstein ihre vielfältigen Arbeiten, die sogleich Ausdruck ihrer bunten Lebenfreude sind, der breiten Öffentlichkeit vorstellt.

Zwei persönliche Premieren für die Künstlerin

Für die aus Möhnesee-Günne stammende Hobby-Künstlerin ist die Ausstellung in Warstein zugleich mit zwei persönlichen Premieren verbunden. Denn Vera Wundes gastiert mit ihren realen und abstrakten Werken nicht nur erstmals überhaupt in den Räumen der Warsteiner Volksbank, sondern stellt gleichzeitig zum ersten Mal, räumlich gesehen, so groß aus.

„Seit über 16 Jahren male ich. Aber in dieser Dimension, habe ich meine Arbeiten bislang nie präsentieren können“, gibt die Künstlerin offen zu, die bisher vornehmlich bei den Kunsttagen in Soest ausstellte und seit dem Jahr 2012 ihre Arbeiten einmal jährlich sogar in Seattle/USA präsentiert.

Rund 100 kunstbegeisterte Damen und Herren aus dem Stadtgebiet Warstein haben ihr an diesem Eröffnungsabend die Ehre erwiesen und wollen Zeuge ihres Könnens werden. Es ist die Schönheit der Natur, die Vera Wundes auf den Leinwänden mittels ihrer vielseitigen Arbeitstechniken zum Vorschein bringt und beim Betrachter unterschiedliche Gefühle wachküsst. Nur zu recht beschreibt die Künstlerin ihre Bilder als „Stimmungsbilder“, projizieren sie doch eine Welt, die manchmal rätselhaft und kryptisch, manchmal romantisch-märchenhaft von ihr zur Entfaltung kommt.

Lieblingsinsel Sylt wird besonders wertgeschätzt

Neben den vielen Landschaftsmotiven, schenkt sie auch ihrer Lieblingsinsel Sylt eine besondere Form der Wertschätzung. Den Namen „Ferner Palmenstrand“ trägt das Bild, auf dem sie ihre Sehnsucht nach der größten deutschen Insel malerisch kund tut.

Steine, Sand und Geröll werden mittels Verwendung selbiger Materialien von Vera Wundes gelungen in Szene gesetzt, damit der Versuch gelingt, die reale Naturbeschaffenheit der Nordseeinsel abstrakt darzustellen. Schließlich wagt die Künstlerin fortan eine durchweg „experimentelle Malerei“, mit der sie stets überzeugen möchte.

Collagen mit Netzen und Wellpappen

Und auch mit Collagen, auf denen Netze und Wellpappen eingearbeitet sind, sowie mit auf Leinwänden übermalten Fotografien, unterstreicht sie ihre freigeistige Schaffenskraft und nimmt den Betrachter mit auf eine fantasievolle Entdeckungsreise der Wirklichkeit.

Die Besucher der Ausstellungs-Auftaktveranstaltung sind indes absolut angetan und begeistert und führen teils im Dialog, teils im größeren Personenkreis einen regen Austausch über die soeben bestaunten Exponate. „Das Bild dort hinten ist lebendig, erheiternd und aufmunternd. Beim Betrachten kommen sofort Urlaubsgefühle auf“, fasst ein Besucher seine Eindrücke zusammen und erfüllt genau das, was Vera Wundes mit ihren Werken letztlich erreichen möchte: für Emotionen sorgen.

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