Tagung

Verjüngungskur für die SGV-Abteilungen in Warstein

Dr. Peter Kracht, Hauptkulturwart des SGV (links), mit Bürgermeister Thomas Schöne bei der Tagung der SGV-Kulturwarte in der Waldwirtschaft.

Dr. Peter Kracht, Hauptkulturwart des SGV (links), mit Bürgermeister Thomas Schöne bei der Tagung der SGV-Kulturwarte in der Waldwirtschaft.

Foto: Chantal Mena

Warstein.  Mitglieder der Kulturwarte-Tagung des SGV sprechen sich für eine beitragsfreie Mitgliedschaft der Jüngsten aus. Förster müssen nun zahlen.

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Der SGV möchte jünger werden. Daher sprachen sich die Mitglieder der Kulturwarte-Tagung des SGV am Wochenende für eine beitragsfreie Mitgliedschaft der Jüngsten aus. Anders sieht es bei Förstern aus. Diese sollen nun Mitgliedsbeiträge zahlen. Die Tagung des SGV mit seinen mehr als 240 Abteilungen fand diesmal in der Waldwirtschaft in Warstein statt.

Dr. Peter Kracht, Hauptkulturwart des SGV, begrüßte seine Wanderfreunde zu der Tagung, überließ dann SGV-Vizepräsident Edgar Rüther das Wort.

Fortschritte in der Elektromobilität

Warsteins Bürgermeister Thomas Schöne berichtete den Wanderfreunden über „Warstein einst und jetzt“. Für ihn sei es die Kombination aus Industrie und Natur im Sauerland, die Warstein besonders auszeichne und weltweit von Bedeutung sei. So wisse kaum jemand, dass Marmor aus Allagen im Empire State Building verbaut ist oder dass einer der Erfinder der SMS, Friedhelm Hillebrand, aus Sichtigvor stammte.

Auch erwähnte Schöne die Fortschritte in Sachen Elektromobilität: In Warstein und Umgebung befänden sich derzeit 23 Ladepunkte für E-Autos. Zudem würden 25 Prozent des örtlichen Energiebedarfs aus erneuerbaren Energien gewonnen.Über die durch Holzrückarbeiten entstandene Schäden am Loermund bei Sichtigvor berichtete Helmut Fröhlich, der einen Vortrag über den bereits 400 vor Christus genutzten Bergrücken hielt.

Stelen zur Stadtgeschichte

Dr. Markus Meinold berichtete von dem Projekt „Stelen zur Stadtgeschichte Hamm“. Ziel des Projekts sei die Verdeutlichung historischer Ereignisse, Plätze, Gebäude und Personen. Dazu sollen stabile, wetterresistente Stelen an verschiedenen Orten erbaut werden, die mit Informationen sowie QR- Codes ausgestattet werden, um den Passanten die Ortsgeschichte etwas näher bringen zu können. Für 2018 sind bereits Stelen zum Thema Bergbau, Zwangsarbeit, Soziales, Arbeitsimmigration und Unglücke in Arbeit. Zuletzt stellte Stefan Enste, Geschäftsführer des Bilsteintal e.V., erfolgreiche Projekte rund um den Verein vor. Dieser hat es durch viel harte Arbeit und Ideenreichtum geschafft, die Besucherzahlen nach massivem Absacken bis 2011 wieder steigen zu lassen, so dass nun eine Jahresbesucherzahl von ca. 44 000 verzeichnet werden konnte.

Es folgte eine geführte Exkursion zum Wildpark und zur Tropfsteinhöhle. Anschließend klang der Tag beim Kaffeetrinken aus.

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