Donnerstagswanderung

Lehrreich und verspielt am Rüthener Biberpfad entlang

Rund zwei Stunden sollte man für die Wanderung im südlichen Bibertal einplanen – die ein oder andere Pause nicht mitgerechnet.

Foto: Tanja Frohne

Rund zwei Stunden sollte man für die Wanderung im südlichen Bibertal einplanen – die ein oder andere Pause nicht mitgerechnet. Foto: Tanja Frohne

Rüthen.  Für die Donnerstagswanderer geht es diesmal ins Rüthener Bibertal. Welche Route sie empfehlen und was es dort so zu entdecken gibt.

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Öfters mal über den Tellerrand gucken – was für viele Bereiche des Lebens gilt, gilt erst recht bei einem schönen Spaziergang in der freien Natur. Die Donnerstags-Wanderer zieht es daher dieses mal ins südliche Bibertal. Hier erwartet sie eine abwechslungsreiche Herbst-Landschaft.

Die Strecke: Start am Pfadfinderzentrum

Start ist auf dem Parkplatz gegenüber dem Pfadfinderzentrum am Eulenspiegel. Nach links geht es über den Biberpfad (A7), den Waldlehrpfad, hinab ins Tal. Dort stoßen die Wanderer auf den befestigten Hauptweg im Bibertal, auf dem diese bleiben, bis sich der Weg am Stallsiepen gabelt.

Weiter geht es auf dem rechten Weg (A6) und nach wenigen Metern auf dem linken Weg weiter Richtung Bärensiepen. Leicht steigt der Wanderweg A6 hier an. An der T-Kreuzung wenden sich die Donnerstags-Wanderer nach rechts. Nun erwartet sie das steilste Stück ihrer Wanderung durch den Herbstwald.

Rund 60 Höhenmeter sind zu überwinden, dann ist die Hohe Wart (419 Meter) – und die nächste T-Kreuzung – erreicht. Nach rechts geht es bergab, an den Glenneköpfen und am Hasenkirchhof vorbei, dann wieder leicht bergauf über den Önningsberg (425 Meter Höhe). Anschließend geht es bergab zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung.

Der Biberpfad: Lehrreich und verspielt

Lehrreiches und Verspieltes bietet der Biberpfad. Das Waldxylophon lädt junge und junggebliebene Wanderer ein, warme Töne durch den Wald klingen zu lassen, in der Baumhütte findet sich Informatives zu verschiedenen Baum- und Holzarten.

Auch das Waldtelefon und der Wald- und Wasser-Sinnespfad sind einen kurzen Halt wert. Und wer einen kleinen Abstecher machen möchte, besucht noch das grüne Klassenzimmer und macht ein kleines Picknick in der „Spinne“.

Naturerlebnis: Abwechslungsreiche Landschaft zu entdecken

Eine abwechslungsreiche Landschaft erwartet die Wanderer im südlichen Bibertal, wie geschaffen für entspannende Stunden. Intensiv riecht es auf dem baumbestandenen Waldlehrpfad nach Pilzen. Anschließend öffnet sich im Bibertal der Blick auf Wiesen, baumbestandene Hügel und Bach. Weite Ausblicke wechseln mit schattigen Wegen.

Immer wieder sind es Kleinigkeiten, die auf der Wanderstrecke ins Auge fallen: Auf einer Lichtung glänzen mit Tau behangene Spinnennetze in der Sonne, große, knorrige Bäume lassen staunen und außerdem gibt es Kunst auf Baumstämmen zu bestaunen – hinterlassen von anderen Wandergruppen.

Für die Abwechslung verantwortlich ist auch ein Jahrhundertsturm, der vor zehn Jahren die Gegend in Atem hielt: Kyrill. Er hat auf ehemaligen mit Fichten bestandenen Flächen für Artenvielfalt gesorgt.

  • Wanderstrecke: 8,9 Kilometer; Verbrauch: ca. 650 kcal.

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