Bilsteintal

Vier junge Füchse in nagelneuem Gehege im Bilsteintal

In ihrem neuen Gehege fühlen sich die insgesamt vier Füchse auf Anhieb wohl.

In ihrem neuen Gehege fühlen sich die insgesamt vier Füchse auf Anhieb wohl.

Foto: Jan Haselhorst

Warstein.   Arbeiten am Fuchsgehege dauerten zwei Jahre.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Aus alt mach neu: Die Arbeiten am Fuchsgehege im Wildpark im Bilsteintal sind jetzt nach rund zwei Jahren abgeschlossen. Neben neuen Zäunen wurde auch die Fläche vergrößert. Auf knapp 1000 Quadratmetern leben die mittlerweile vier Füchse jetzt. Denn mit der Erweiterung haben zwei neue Vierbeiner Einzug erhalten.

„Der Zaun war einfach nicht mehr in Ordnung, da mussten wir tätig werden“, sagt Stefan Enste, Geschäftsführer im Bilsteintal. Unter anderem mit der Hilfe von Wildpark-Mitarbeiter Heinz Greifenstein sowie Christian Clewing und den jungen Erwachsenen des Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ) wurde der Zaun in Eigenleistung errichtet. „Die vielen kleinen Spenden von Besuchern haben uns ebenfalls sehr geholfen“, freut sich Stefan Enste.

Während des Umbaus waren die Füchse die ganze Zeit vor Ort. Der neue Teil des Geheges wurde zuerst errichtet und die Tiere dorthin umgesiedelt. Anschließend reparierten die Helfer die alten Zäune. Bis zu 50 Zentimeter tief reicht der Maschendraht, da Füchse graben und sich so nicht aus dem Gehege buddeln können sollen.

Die vier Füchse sind an Menschen gewöhnt

Die Mannshohen Zäune haben des Weiteren einen Überhang, damit die Füchse nicht drüber klettern können. „Ohne diese Vorrichtung wären die Tiere dazu in der Lage“, weiß Enste, der mit den Ergebnissen der Arbeit zufrieden ist. „Wir haben viel Zeit und Liebe investiert und jetzt ein schönes Gehege erschaffen“, sagt der Wildpark-Geschäftsführer.

Zwar sind Füchse in der Regel scheue Tiere, die vier aus dem Wildpark aber an Menschen gewöhnt. „In freier Wildbahn sind die Vierbeiner kaum zu sehen, im Wildpark kann man sie aber in Ruhe studieren“, weiß Stefan Enste. „Die Füchse halten sich aber ab und zu auch gerne unterirdisch auf“, ergänzt der Kenner.

Neben den rotbraunen Waldbewohnern können Besucher im Park Sikahirsche, Wildschweine, Rothirsche, Skudden (ostpreußische Schafe), Waschbären und Luchse bestaunen.

Folgen Sie der Westfalenpost Warstein auch auf Facebook.

Hier finden Sie weitere Nachrichten, Fotos und Videos aus Warstein und dem Umland.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben