Einzelhandel

Warsteiner Händler für Schützenfestkleider gibt Geschäft auf

Melanie Risse-Goesmann und Andreas Goesmann geben ihr Fachgeschäft für Abendmoden mit Schwerpunkt auf Königinnen- und Hofstaatskleider in Warstein auf.

Melanie Risse-Goesmann und Andreas Goesmann geben ihr Fachgeschäft für Abendmoden mit Schwerpunkt auf Königinnen- und Hofstaatskleider in Warstein auf.

Foto: Thorsten Streber / WP

Warstein.  Einer der führenden Händler für Schützenfestkleider im Sauerland schließt: Nach dieser Saison ist Schluss für Festmoden Goesmann in Warstein.

Zum Ende der laufenden Schützenfest-Saison ist Schluss: Das Festmoden-Geschäft Goesmann in Warstein schließt. „Nach über 26 Jahren haben wir uns entschieden, unser Geschäft Ende September 2019 zu schließen“, teilte das Unternehmen am Mittwochabend über Facebook mit. Letzter Verkaufstag wird der 21. September sein.

Bekannt war das Geschäft vor allem für Kleider für Schützenköniginnen und Hofstaatsdamen. Die Kunden kamen oft auch aus weiter entfernten Orten des Sauerlands, der Soester Börde und des Paderborner Lands.

Großes Bedauern bei Kunden und Schützenvereinen

Entsprechend groß ist das Bedauern bei Kunden. „Für mich Anlaufstelle Nummer eins für Festmoden. Bei euch hat man immer etwas gefunden und wurde erstklassig beraten“, kommentiert eine Facebook-Nutzerin die Ankündigung der Geschäftsaufgabe.

Ein anderer schreibt: „Das ist sehr, sehr schade und ein weiterer großer Verlust für Warstein und seine Ortsteile. Wir wünschen euch von ganzem Herzen alles erdenklich Gute!“

Brautmoden-Abteilung schon im Januar geschlossen

Zu den Gründen für die Schließung äußern sich die Geschwister Melanie Risse-Goesmann und Andreas Goesmann, die das Geschäft am Domring über viele Jahre gemeinsam geführt hatten, in dem Facebook-Posting nicht.

Bereits Anfang des Jahres hatte das Geschäft mit der Ankündigung überrascht, die Brautmoden-Abteilung aufzugeben. Mitbewerber aus der Region hatten damals mit großer Verwunderung reagiert.

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