Frisiertes Mofa

Warsteiner mit zu schnellem Mofa kassiert Geldstrafe

Der Warsteiner Mofafahrer war verwundert, dass es zu dem Gerichtsverfahren kam.

Foto: Kurt Michelis

Der Warsteiner Mofafahrer war verwundert, dass es zu dem Gerichtsverfahren kam.

Warstein.   Ein 23 Jahre alter Warsteiner ist vom Amtsgericht Warstein zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Er war mit einem zu schnellen Mofa unterwegs.

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Ein 23 Jahre alter Warsteiner musste sich am Dienstagmorgen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis vor dem Amtsgericht Warstein behaupten. Zwei Polizeibeamte waren am 4. Juni gegen 3.42 Uhr auf den Mofafahrer aufmerksam geworden, nachdem er – so ihr Eindruck – mit deutlich mehr als 25 km/h zunächst an der evangelischen Kirche, dann Richtung Feldstraße abgebogen war.

„Ich habe das Mofa schon so gekauft, das müsste eigentlich auf 25 km/h gedrosselt sein“, sagte der Angeklagte vor Gericht, behauptete, das Mofa würde nicht schneller als erlaubt, allenfalls bergab bis zu 35 km/h fahren. „Egal ob bergauf oder bergab, zu schnell ist zu schnell“, zeigte die Richterin Unverständnis für die Aussage des Angeklagten.

Haltesignal „nicht gesehen“

Die Polizeibeamten hatten sich in jener Nacht zur Verkehrskontrolle an der Belecker Landstraße positioniert. „Laut Tacho des Streifenwagens mussten wir den Angeklagten mit 40 km/h die Feldstraße hinauf verfolgen, um ihn nicht zu verlieren“, stimmten die Aussagen der beiden Zeugen überein.

Erst als der 23 Jahre alte Warsteiner in seine Einfahrt bog, konnten die Beamten ihn stellen – die vorherigen Signale der Polizei „bitte anhalten“ habe der Angeklagte nach eigener Aussage nicht gesehen.

„Die Beamten sagten dann, wenn ich eine Erklärung unterschreiben würde, dass das Mofa 35 km/h fährt, wäre es damit getan. Das habe ich wohl missverstanden“, war der Angeklagte verwundert über das Gerichtsverfahren, hatte er doch lediglich mit einer Verwarnung gerechnet. Die Richterin verurteilte ihn zu einer Geldstrafe von 20 Tagessätzen à 15 Euro.

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