Ausschuss

Warsteiner Senioren-AG hofft auf mehr Platz

Im Rahmen eines Ortstermins hat sich der Ausschuss für Schule, Soziales und Sport den Raum der Senioren-AG angeschaut – und Unterstützung für neue Räumlichkeiten zugesagt. 

Im Rahmen eines Ortstermins hat sich der Ausschuss für Schule, Soziales und Sport den Raum der Senioren-AG angeschaut – und Unterstützung für neue Räumlichkeiten zugesagt. 

Foto: Sebastian Hahn

Hirschberg.   Ausschuss für Schule, Sport und Soziales tagt in der Hirschberger Drachenschule. Auch die Busstation in der Sekundarschule Belecke war Thema.

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Mehr Platz für ihre regelmäßigen Treffen hat die Senioren-AG Hirschberg im Rahmen eines Ortstermins in der Drachenschule gegenüber dem Ausschuss für Schule, Sport und Soziales gefordert. „Das ehemalige Lehrerzimmer in der Schule bietet Platz für etwa 26, vielleicht 28 Personen. Dann wird es aber schon mächtig eng“, sagte Gerd Richter während eines Berichts an den Ausschuss.

Diskutiert wurde bereits ein Durchbruch zum Nebenzimmer, in dem aktuell die Krabbelgruppe untergebracht ist. „Eine weitere Möglichkeit ist, dass wir Platz im aktuell diskutierten Anbau der Kita bekommen. Aber das ist alles noch Zukunftsmusik und weit entfernt davon, spruchreif zu sein“, ergänzte Richter.

Ausschussvorsitzender Heiner Maas riet der Senioren-AG, die in ihrem Vortag zudem über die bisher organisierten Veranstaltungen informierte, sich an den Ortsvorsteher Franz Linneboden zu wenden. Er versprach aber auch, die Anregungen der Hirschberger in den Rat weiterzutragen.

Stadt passt eigenen Beitrag an

Im Anschluss beschloss der Ausschuss einstimmig, die Summe, die die Stadt jährlich zum offenen Ganztag in den Schulen beisteuert, für das laufende Schuljahr 2018/19 zu erhöhen. „Das Land NRW hat seine Zahlungen in den vergangenen Jahren immer um rund drei Prozent erhöht, daran hat sich auch die Stadt orientiert.

In diesem Jahr sind es sechs Prozent – auch da schlagen wir vor, mitzugehen“, erklärte Josef Pieper, Leiter des Sachgebiets Schule, Sport, Soziales und Kultur bei der Stadt Warstein. Diesem Vorschlag stimmte der Ausschuss einstimmig zu, sodass der Beitrag der Kommune von 49 811 Euro auf 52 800 Euro erhöht.

Auch bei den Elternbeiträgen für den offenen Ganztag gibt es Anpassungen: Eltern mit einem Jahreseinkommen zwischen 91 000 und 100 000 Euro zahlen künftig 180 statt 175 Euro pro Monat, Eltern mit einem Jahreseinkommen über 100 000 Euro 185 Euro statt 180.

„Hintergrund ist eine Anpassung in der Landesgesetzgebung, wonach der Maximalbetrag zum laufenden Schuljahr von 180 auf 185 Euro erhöht wurde“, erklärt Josef Pieper. Alle anderen Gehaltsstufen bleiben von der Änderung unberührt. „Auch wenn wir die Elternbeiträge erst kürzlich umstrukturiert haben, nehmen wir lieber jetzt eine weitere Änderung vor, anstatt in vier Jahren die Beiträge vielleicht um 20 Euro pro Monat erhöhen zu müssen“, ergänzt Pieper.

Schüler kommen nicht in den Bus

Für Aufregung sorgt zudem die Bussituation an der Sekundarschule in Belecke. „Mir ist in den letzten Tagen vermehrt zu Ohren gekommen, dass Kinder, die mit dem Bus ins Möhnetal fahren wollten, nach der Schule stehen gelassen werden, weil der Bus zu voll war.

Wie kann so etwas passieren?“, fragt Andreas Mimberg (SPD). Der Stadt ist das Problem bekannt. Josef Pieper erklärt: „Wir stehen da mit der RLG in Kontakt und sind dabei, die Sache schnellstmöglich aufzuklären.“

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