100-Tage-Bilanz

Was Beleckes Ortsvorsteher Heiner Maas an dem Amt überrascht

Heiner Maas, hier an Stütings Mühle ist am 13. Juni 2018 seit 100 Tagen als Ortsvorsteher von Belecke im Amt.

Heiner Maas, hier an Stütings Mühle ist am 13. Juni 2018 seit 100 Tagen als Ortsvorsteher von Belecke im Amt.

Foto: Thorsten Streber

Belecke.   Seit 100 Tagen ist Heiner Maas jetzt als Ortsvorsteher von Belecke im Amt. Mit vielen Aufgaben hat er gerechnet, manches hat ihn aber überrascht.

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Heiner Maas feiert am Mittwoch ein erstes kleines Jubiläum als Ortsvorsteher von Belecke: Seit 100 Tagen ist er inzwischen im Amt. „Dass das schon so lange ist, hätte ich nie gedacht“, sagt der 55-Jährige im Gespräch mit der WESTFALENPOST – und er erzählt, was ihn in den ersten Monaten seiner Amtszeit besonders überrascht hat und wo er mit Belecke in den kommenden Jahren noch hin will.

Sein Terminkalender

Auf genau 100 Einsätze als Ortsvorsteher kommt Heiner Maas seit seiner Wahl am 5. März – „inklusive diesem Pressetermin“, erzählt er. Die Liste ist vielfältig: Beratungen mit Mitarbeitern der Stadtverwaltung, Sitzungen der Vereine, persönliche Gespräche mit Bürgern.

Ebenso vielfältig sind die Themen, die hinter diesen Terminen stecken: Der geplante Umbau der Wester zwischen Grundschule und Stütings Mühle, Hinweistafeln für Touristen, die Folgen der Datenschutz-Grundverordnung für die Belecker Vereinswelt, immer wieder auch Fragen und Beschwerden über den Baumschnitt – stets laufen die Fäden beim Ortsvorsteher zusammen.

„Ich wusste, dass viel Arbeit auf mich zukommt“, sagt Heiner Maas, doch ein wenig sei er von den Dimensionen schon überrascht gewesen. „Es macht mir aber extrem viel Spaß – deswegen ist das für mich auch kein Stress, auch wenn ich manchmal von einem Termin zum anderen muss.“

Sein Netzwerk

Als Ortsvorsteher dürfe man kein Einzelkämpfer sein. Davon ist Heiner Maas nach 100 Tagen im Amt überzeugter denn je. „Wir können das nur gemeinsam schaffen, anders ist das in Belecke nicht machbar.“

Dass er seit Jahrzehnten für die Belecker CDU im Stadtrat sitzt und noch länger in verschiedenen Vereinen aktiv ist, helfe bei seiner Aufgabe. „Wenn irgendwo etwas zu tun ist, weiß ich: Der hat einen Trecker, von dem können wir uns einen Anhänger leihen und den könnte ich noch fragen, ob er mit anpackt“, erzählt der Ortsvorsteher. Bei einer Ausnahme sei er ansonsten mit allen Vereinsvorsitzenden per Du. „Das macht manches leichter.“

Seine Außenwirkung

„Es gibt schon einige Bürger, die das persönliche Gespräch suchen“, spürt Heiner Maas, dass er als Ortsvorsteher eine besondere Position einnimmt. „Aber ganz viele gehen davon aus, dass ich das hauptberuflich mache“, wundert er sich. Anders als Vorgängerin Elke Bertling muss der selbstständige Schulberater seine Arbeit und das Ehrenamt unter einen Hut bringen. Schon bei seinem ersten großen Auftritt auf dem Sturmtag hatte er dafür um Verständnis geworben – verbunden mit einem großen Dank für die langjährige Ortsvorsteherin.

Für Elke Bertling findet Heiner Maas nur lobende Worte: „Ich möchte und kann sie nicht kopieren. In die Fußstapfen zu treten, brauche ich gar nicht erst zu versuchen.“ So wolle er beim Ständchenbringen zum Schützenfest und beim Rathaussturm an Weiberfastnacht seine eigene Handschrift einbringen, kündigt er bereits an.

Seine Ziele

Ohne festes Programm ist Heiner Maas angetreten. „Eigentlich ist Belecke schon fertig“, hebt er die hohe Lebensqualität an Wester und Möhne hervor. Nach dem Durchstich und der Umgestaltung der Innenstadt seien nun vielmehr die Feinheiten zu vollenden.

„Am wichtigsten ist für mich, dass der Skaterpark jetzt endlich kommt“, erklärt der Ortsvorsteher. Wenn die Genehmigung der Behörden endlich eingeht, soll die Anlage noch vor den Sommerferien hinter der Schützenhalle aufgebaut werden.

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