Kulturinitiative

Was die Kulturinitiative Warstein 2018 geplant hat

Der 2. Vorsitzende Werner Braukmann hört sich gebannt das KI-Programm für 2018 an. Schon jetzt stehen einige Höhepunkte im Kalender.

Der 2. Vorsitzende Werner Braukmann hört sich gebannt das KI-Programm für 2018 an. Schon jetzt stehen einige Höhepunkte im Kalender.

Foto: Sebastian Hahn

Belecke.   Die Kulturinitiative Warstein will sich in Zukunft auf vier Säulen stellen. Welche Veranstaltungen bereits für 2018 geplant sind.

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Die Bühnenlichter sind aus, auch das Summen des Kühlschranks im Foyer der Neuen Aula in Belecke ist verstummt – und doch ist die Jahreshauptversammlung für Werner Braukmann, 2. Vorsitzender der Kulturinitiative Warstein (KI), eine „kulturelle Veranstaltung“.

„Es gibt Vereine, bei denen hängt der Haussegen schief, bei anderen wird auf solchen Versammlungen um Geld gestritten. Beides ist manchmal langweilig. Daher wollen wir zügig und vernünftig durchkommen“, sagt Braukmann. Er und seine Vorstandskollegen lassen ihren Worten Taten folgen.

Das war 2017

„Wir haben im vergangenen Jahr 28 Veranstaltungen organisiert. Neben Reihen wie dem DoKino haben wir dabei auch immer wieder neue Akzente gesetzt“, berichtet der 1. Vorsitzende Michael Römer. Herauszustellen sei etwa der Auftritt von „basta“. Michael Römer: „Ein Kulturabend, wie er sein sollte.“

Aber auch das Konzert der „Beatles Revival Band“ an Stütings Mühle sei ihm besonders in Erinnerung geblieben: „Der Bereich schreit förmlich nach noch mehr Veranstaltungen an dieser Stelle.“ Auch die Künstleragenturen seien mittlerweile auf die KI aufmerksam geworden: „Als wir angefangen haben, kannte uns niemand. Mittlerweile bekommen wir immer mehr Anrufe und Angebote. Das ist schon eine tolle Entwicklung“, resümiert ein zufriedener Römer.

Das passiert 2018

Ganz oben auf der Liste: Die Integration der Kupferhammer-Konzerte in das Konzept der KI. „Wir wollen die Dachmarke KI künftig auf vier Säulen aufbauen. Das DoKino, die KI-Kinderbühne (KIKIBÜ), die Neue Aula als Veranstaltungsort und die Kupferhammer-Konzerte“, erklärt Römer. Gisela Juraschka übernimmt die Organisation, die unabhängig von den restlichen KI-Veranstaltungen laufen soll.

Römer: „Jede Säule arbeitet für sich. Es macht wenig Sinn, den Experten in ihre Bereiche reinzureden. Wir haben da vollstes Vertrauen.“ Für 2018 haben Römer und seine Vereinskollegen bereits einige Veranstaltungen organisiert. Am Freitag, 1. Juni, gibt der Warsteiner Sänger Christian Storb ein Konzert, knapp drei Wochen später wartet mit der Ballettgala des TuS Belecke (22. und 23. Juni) bereits das nächste Highlight auf die kulturinteressierten Gäste. Am 15. November besucht dann Fotograf Peter Gebhard die Neue Aula und erzählt von seiner Reise mit einem VW-Bulli von Istanbul bis zum Nordkap. „Ich kann das nur jedem empfehlen, der gute Geschichten liebt“, sagt Römer.

Demnächst können die Gäste ihren Aufenthalt in der Neuen Aula auch mit einem Eis versüßen: „Wir haben einen Partner gefunden, der uns eine Kühltruhe zur Verfügung stellt, sodass wir ab sofort auch Eis anbieten können“, so Römer. Außerdem gäbe es öfter mal die Nachfrage, wann denn mal wieder jemand „großes“ nach Warstein kommen würde. Römer kontert: „Für mich ist jeder Künstler, der hier auftritt, groß.“

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