Engagement

Wie die Eine-Welt-Gruppe in Belecke weiter helfen will

30-jähriges Jubiläum der Eine-Welt-Gruppe in Belecke: Zu Feier gab es einen Gottesdienst.

Foto: Betty Römer-Götzelmann

30-jähriges Jubiläum der Eine-Welt-Gruppe in Belecke: Zu Feier gab es einen Gottesdienst. Foto: Betty Römer-Götzelmann

Belecke.   30-jähriges Jubiläum der Eine-Welt-Gruppe in Belecke: Gemeinsam für die gute Sache an einem Strang ziehen ist das Ziel.

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Die einst jungen Belecker ließen sich nicht abbringen von ihrem Einsatz, etwas für die ärmeren Menschen überall auf der Welt zu inszenieren, besser gesagt, ihnen zu helfen; damals, als Theo Sprenger, Susanne Heppe, Rita Cordes und Birgit Kußmann 30 Jahre jünger waren und „man sie belächelt hat wegen ihres Tuns“, wie es Pfarrgemeinderätin Anja Werthmann festhielt. Diesem Festhalten an ihrem „Solidarisch leben in Gottes Schöpfung“ hat man es zu verdanken, dass am Wochenende in der Badestadt mal wieder ein Jubiläumsfest gefeiert werden konnte.

Soziale Schere klafft weit auseinander

Zunächst fand in der Heilig-Kreuz-Kirche ein Festgottesdienst statt, in der der Franziskaner-Bruder Augustinus Dieckmann aus Dortmund predigte. Der Prediger gesellte sich in die Dekoration der „Sozialen Schere“, die immer mehr auseinander klafft. Wo zwei oder drei in meinem Namen beisammen sind – wie die Menschen in der Belecker Eine-Welt-Gruppe – da bin ich mitten unter ihnen, hieß es in der Frohen Botschaft des Sonntags.

Mit Netzwerken etwas für das Gemeindeleben tun

Nun könne man nicht die ganze Welt retten, aber sehr viel tun im Gemeindeleben, indem Netzwerke geschaffen werden, und indem man gemeinsam an einem Strang ziehe.

Später dann stellte die 1. Vorsitzende Susanne Heppe ihre aus 50 Mitgliedern bestehende Gruppe vor, die vor 30 Jahren damit begann, für den aus Belecke stammenden Pater Godefried Raulf in Madre de Deus/Brasilien Spenden zusammenzutragen. Dazu kamen bald die Erlöse aus dem Kaffee- und Tee-Verkauf, und man schloss sich der Bewegung an, die da sagte: „Wir wollen von unserer Arbeit, nicht von Almosen leben“, die also den Bauern und Händlern faire Preise zukommen lässt. Es wurden Referenten eingeladen, um zu erfahren, wie alles vor Ort bei den Menschen funktioniert. Unter anderem informierten die Franziskaner- aus Werl.

Viel an geschwisterlicher Solidarität beigesteuert

Das Podium „Mehr an Fair“ war am Nachmittag dann mit Bruder Augustinus Dieckmann (ofm), Ulrich Klauke vom Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn und Marcos da Costa Melo, Hamm, besetzt, der das Forum Umwelt und gerechte Entwicklung (FUgE) vertrat und direkter Ansprechpartner für die Belecker Eine-Welt-Gruppe ist. Fazit dieser Diskussion war: Die Belecker haben in den 30 Jahren ihres Gruppen-Bestehens viel an „geschwisterlicher Solidarität“ beigesteuert. Ein „Weiter so!“ wurde ihnen zugerufen.

Mama-Afrika-Trommerlinnen treten zum Jubiläum auf

Beteiligt an diesem Fest zum 30-jährigen Bestehen war der Gemischte Chor, der den Gottesdienst umrahmte. Zur Unterhaltung bearbeiteten dann beim Festakt die „Mama-Afrika“-Trommlerinnen ihre Instrumente. Und die hungrigen Gäste wurden satt an einem veganen Gericht, das immer nach mehr mundete.

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