Jungschützen

Wie sich die Warsteiner auf ihr Schützenjubiläum vorbereiten

Freuen sich auf die Jubiläumsfeierlichkeiten: Dietmar Lange, Matthias Sprave, Werner Giese, Lukas Oppmann und Oliver Stappert (v.l.).

Foto: Elisa Sobkowiak

Freuen sich auf die Jubiläumsfeierlichkeiten: Dietmar Lange, Matthias Sprave, Werner Giese, Lukas Oppmann und Oliver Stappert (v.l.). Foto: Elisa Sobkowiak

Warstein.   Die St.-Sebastianus-Schützen haben den Festzug geplant. Wir zeigen euch, wo es genau langgeht und was für das Jubiläum geplant ist.

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Raus aus der Familie und eine eigene Form der Geselligkeit schaffen: das war im Jahre 1767 die Intention der St.-Sebastianus-Schützen, als sie die Junggesellenschützenbruderschaft gründeten. Heute – genau 250 Jahre später – bereiten sich ihre Mitglieder auf die Festlichkeiten zum runden Jubiläum vor. Schützenparty, Kaiserschießen und Parade sollen das jahrzehntelange kontinuierliche Brauchtum würdigen.

Planungsphase von zwei Jahren für das Event

Nach einer Planungsphase von etwa zwei Jahren ist es am Wochenende vom 25. bis zum 27. August endlich soweit: „Insgesamt feiern wir mit 15 Schützenvereinen und zehn Musikkapellen“, freut sich Matthias Sprave als erster Hauptmann schon jetzt auf ein großes Aufgebot an Schützenkollegen aus den neun anderen Ortsteilen sowie Drewer, Kallenhardt, Anröchte und Erwitte. Auch der Kreisschützenbund Arnsberg wird vertreten sein.

Den Schwerpunkt legten die St.-Sebastianus-Schützen bei ihrem jüngsten Treffen auf den Jubiläums-Sonntag: Dieser startet mit einem Festhochamt um 11 Uhr, dazu treffen sich die Schützen um 10.45 Uhr am Kirchturm der St.-Pankratius-Kirche. „Pfarrer Michael Schmitt hat sich als langjähriges Junggesellenmitglied direkt bereit erklärt, die Festpredigt zu halten“, freut sich Ortsvorsteher Dietmar Lange. Nach der Messe wird als erstes zur Brauerei-Verwaltung marschiert, wo vorallem das Kaiserpaar – zusammen mit aktuellem König und Königin – in Empfang genommen wird.

Nach einem Ständchen wandern sie weiter

Die zweite Station nach dem Halt an der Brauereiverwaltung wird das DRK-Seniorenheim sein. Nach einem Ständchen von den Spielleuten Warstein und Suttrop sowie der Stadtkapelle ist gegen 13 Uhr gemeinsames Antreten mit den Gastvereinen am Combi-Markt angesetzt. Von dort startet dann gegen 13.15 Uhr der Festzug durch Warstein: „Wir bitten die Bevölkerung wie beim ‘normalen’ Schützenfest auch, die Fahnen zu hissen und die Feststrecke zwischen 13 und 17 Uhr mit dem Auto zu meiden“, hofft der Junggesellen-Vorstand auf Verständnis.

Vier Fahnen werden im Zug aufgeteilt

Die vier Fahnen werden den Zug in vier unterschiedliche Gruppen aufteilen: Gleich hinter dem Kaiserpaar werden dann im ersten Teil des Zuges alle ehemaligen Hauptleute, Kommandeure und Könige laufen – sprich, die Ehrenkompanie, um ihre besonderen Verdienste um die Gesellschaft hervorzuheben. Im zweiten Zugteil werden die Offiziere laufen, im dritten und vierten die jetzigen und ehemals Aktiven: „Mit Flinte, wenn vorhanden.“

Vorbeimarsch auf dem Marktplatz

Wieder im Herzen der Stadt angekommen (siehe Grafik Paradestrecke) geht es vom Glockenspiel zum Vorbeimarsch auf den Marktplatz: „Das wird sicherlich wieder ein Highlight, wenn wir den Dieploh herunter marschieren“, schwärmt der Vorstand von der Kulisse. „Für Besucher ist am Marktplatz auf jeden Fall für Getränke gesorgt“, ergänzt Kassierer Oliver Stappert.

Auf dem Weg dreht sich die Reihenfolge um

Auf dem Weg zur Schützenhalle, wo der letzte Jubiläums-Abend dann gemütlich ausklingt, dreht sich die Reihenfolge des Festzugs dann einmal um: „Die Bürgerschützen kehren dann als erste in ihr Wohnzimmer zurück“, schmunzelt Sprave. Als krönender Abschluss werden dann die Junggesellen in der Halle eintreffen. „Ohne Festreden verleben wir dort dann einen feuchtfröhlichen Abend“, lädt der Vorstand alle Warsteiner herzlich ein.

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