Schützenfest

Wie sich Musiker auf Suttroper Schützenfest vorbereiten

Zapfenstreich Workshop

Zapfenstreich Workshop

Foto: Leonie Weidlich

Suttrop.   Die Vorbereitungen für das Schützenfest in Suttrop laufen auf Hochtouren. Die Musiker stimmen sich mit Zapfenstreich-Workshop ein.

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Glaube, Sitte und Heimat werden beim Schützenfest ganz groß geschrieben – und auch die musikalische Untermalung ist dabei oft entscheidend. Aus diesem Grund haben sich die Dirigenten der Stadtkapelle Warstein und des Musikvereins Suttrop, Sebastian Lenze und Steffen Koerdt, zusammen dazu entschlossen, ihren Musikern den seltenen Zapfenstreich-Workshop anzubieten, um sich perfekt auf das Hochfest in Suttrop vorzubereiten und zugleich die benachbarten Vereine besser kennenzulernen.

Der Workshop wurde geleitet von Robert Brenner, stellvertretender Leiter des Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr, der schon sein Leben lang mit Musik zu tun hat. Somit ist die Militärmusik sein tägliches Handwerk und er findet diese Tradition sehr erhaltenswert. Auch für die Nachwuchsförderung der Vereine ist das sehr wichtig.

Lehrreicher Tag für Dirigenten

Nicht nur für die beiden Dirigenten war der Tag sehr lehrreich, sondern auch die Musiker lernten einiges dazu. Neben der theoretischen traditionellen Geschichte des Zapfenstreiches wurde auch die Praxis mit viel Spaß übermittelt. Robert Brenner selbst brachte alles sehr sympathisch rüber und die Vereine hatten sichtlich Spaß mit ihm zu arbeiten. Die Stunden vergingen wie im Flug und am Ende des Programms war er sichtlich zufrieden mit den Fortschritten der Musiker und der Dirigenten.

Für die Dirigenten besteht beim Zapfenstreich die Schwierigkeit, die Trompeten und das restliche Orchester separat zu dirigieren. Diese

fließenden und leicht aussehenden Bewegungen übermittelte Brenner jedoch hervorragend.

Das restliche Orchester muss sich somit auf die Einsätze konzentrieren und dann auch mit der Dynamik, also der Lautstärke, arbeiten. Dabei wurde den Musikern nahegelegt, dass es wichtig ist, auf die anderen zu hören und somit seinen eigenen Ton anzupassen, damit es ein harmonisches, klingendes Gesamtbild ergibt.

Zusammenfassend also ein sehr lehrreicher und gleichzeitig geselliger Tag für alle Beteiligten. Robert Brenner versteht etwas von seinem Handwerk und kann dies ausgezeichnet in einer sehr sympathischen Art vermitteln. Den Musikern hat es gefallen und die Stimmung für das anstehende Schützenfest ist spätestens jetzt auch da.

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