Lehrgang

Wie zwei Warsteiner Experte für Entspannung wurden

Lehrerin Julia Linnemann (links) und Schulleiterin Anja Henrichs (rechts) gratulierten Johannes Schuster und Kristina Bertelsmeier zum erfolgreichen Abschluss des Entspannungs-Lehrgangs.

Foto: Eva Brinkmann

Lehrerin Julia Linnemann (links) und Schulleiterin Anja Henrichs (rechts) gratulierten Johannes Schuster und Kristina Bertelsmeier zum erfolgreichen Abschluss des Entspannungs-Lehrgangs. Foto: Eva Brinkmann

Lippstadt/Warstein.   Zwei Experten für Entspannungsverfahren hat die LWL-Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe Lippstadt jetzt in ihren eigenen Reihen.

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Kristina Bertelsmeier und Johannes Schuster haben einen Lehrgang des Diakonievereins Blaues Kreuz mit Erfolg abgeschlossen und ihre Zertifikate erhalten. Die beiden Schüler der Lehreinrichtung der Kliniken Lippstadt und Warstein im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) dürfen sich nun offiziell Entspannungspädagogen und Entspannungstherapeuten nennen.

Entspannung mit Kindern oder behinderten Menschen

Vermittelt wurde das Angebot durch Christine Enste, kommissarische Therapeutische Leitung am LWL-Rehabilitationszentrum Südwestfalen in Warstein. Kristina Bertelsmeier und Johannes Schuster hatten sich daraufhin für die Teilnahme beworben und durch die LWL-Akademie den Zuschlag erhalten. An fünf Wochenenden sind die beiden nach Bochum gereist, um den Kursus zu besuchen. Nach einer theoretischen Einführung wurden im Praxisteil insbesondere auch Kenntnisse vermittelt, um Entspannungsverfahren mit bestimmten Personenkreisen wie Kindern oder auch Menschen mit einer Behinderung durchzuführen.

Unterschiedliche Techniken werden gelernt

„Dabei haben wir auch gelernt, zu beachten, dass bestimmte Verfahren bei verschiedenen Personen ganz anders wirken können. Nicht jede Art der Entspannung ist für jeden gleichermaßen geeignet“, berichtet Kristina Bertelsmeier. „Wir sind auch keine Therapeuten im psychiatrischen Sinne, sondern vermitteln die Kompetenz, Entspannungsverfahren selbst anzuwenden“, ergänzt Johannes Schuster. „Verfahren wie Autogenes Training oder Progressive Muskelrelaxation können den Therapieverlauf positiv beeinflussen.“

Training ist hilfreich für Prüfungen und Stress

Wie hilfreich Entspannungstrainings sein können, hat der Schüler des Oberkurses 04/15 selbst festgestellt: „Vor der Zwischenprüfung konnte ich mich selbst etwas runter bringen“, sagt Johannes Schuster. Kristina Bertelsmeier, Schülerin des Mittelkurses 10/15, hat das Erlernte bei Schlafproblemen ausprobiert: „Wenn man sich darauf einlässt, dann klappt es wirklich gut“, so ihre Erfahrung.

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