Beleuchtung

Wieso das Hirschberger Dorfzentrum heller erstrahlen soll

Weihnachtsbeleuchtung

Foto: Dieter Bräutigam

Weihnachtsbeleuchtung Foto: Dieter Bräutigam

Hirschberg.   Die Hirschberger Beleuchtung im Dorfzentrum wird sich in den nächsten drei Jahren verdoppeln. Dabei kann sogar noch Strom gespart werden.

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„Unser mittelfristiges Ziel ist, die Beleuchtung im Dorfzentrum zu verdoppeln“, unterstreicht der Hirschberger Ortsvorsteher Franz Linneboden. Aktuell brennen bereits 1 598 Leuchtmittel an Fassaden, Giebeln und Weihnachtssternen in dem Fachwerkdorf. Insbesondere zum Weihnachtsmarkt, zu dem in jedem Jahr tausende Besucher strömen, wird Hirschberg festlich erstrahlen.

18 Häuser sind bereits ausgestattet

Seit zehn Jahren arbeitet der Vereinsring Hirschberg daran, den Ausbau einer einheitlichen Beleuchtung des Ortes voran zu treiben, 18 Häusern sind mittlerweile mit Weihnachtsbeleuchtung ausgestattet. Auch die Weihnachtsbeleuchtung an den städtischen Gebäuden wurden aufgrund der finanziellen Situation der Stadt Warstein vom Vereinsring Hirschberg bezahlt. Alle Fassaden und Giebelbeleuchtungen sind mittlerweile auf LED Birnen mit 0,7 Watt umgestellt, lediglich acht der zwölf Straßensterne sind noch mit normalen 7-Watt-Glühbirnen bestückt. Deren Umstellung soll in den nächsten zwei Jahren erfolgen.

„2017 konnten dank freiwilliger Helfer zusätzlich 227 Meter Kabel mit 365 LED-Leuchten montiert werden. Das ist eine Steigerung gegenüber dem letzten Jahr von 32 Prozent. Trotz dieser enormen Steigerung haben wir den Strombedarf reduziert, weil wir durch Umstellung auf LED weniger Strom benötigen als im vergangenem Jahr. Hirschberg zeichnet sich dadurch einmal mehr als „Energie Kluges Dorf“ aus“, freut sich Dieter Bräutigam, Vorsitzender des Vereinsrings.

Beleuchtung wird ehrenamtlich montiert

In diesem Jahr kamen neu hinzu: Die ehemalige Schule Hirschberg, die aktuell auch im Rahmen eines LEADER-Projektes zu einem Dorfgemeinschaftshaus umgestaltet wird, Remise des Gasthofs Cramer, ein privates Wohnhaus sowie eine Erweiterung der bestehenden Weihnachtsbeleuchtung des Grill-Imbisses an der Arnsberger Straße.

Bräutigam: „Zusätzlich werden während des Weihnachtsmarktes die Drachenschänke und einige Hütten in besonders weihnachtlicher Stimmung aufleuchten. Besonders bedanken möchte sich der Vereinsring bei den freiwilligen Helfern Josef Kaup und Clemens Aßmann, die seit Jahren neue Beleuchtung ehrenamtlich montieren.“

Ziel ist einheitliche Beleuchtung im Ort

Das mittelfristige Ziel des Vereinsring sei es, die einheitliche Beleuchtung im Ort, insbesondere im Zentrum, in den kommenden drei Jahren zu verdoppeln. Langfristig ist die Beleuchtung im gesamten Ort wünschenswert. Ortsvorsteher Franz Linneboden: „Die Materialkosten belaufen sich zurzeit auf ca. 10 Euro pro laufendem Meter. Die Folgekosten sind wegen der LED-Leuchtmittel verschwindend gering. Insbesondere bei Dach oder Fassadensanierungen ist es sinnvoll, diese Arbeiten sofort mit auszuführen, weil einmal ein Gerüst vorhanden ist.“ Interessenten werden gebeten sich mit Dieter Bräutigam oder Franz Linneboden in Verbindung zu setzen.

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