Kneipenquiz

WP-Mitarbeiter wagt Selbstversuch beim Kneipenquiz in Menzel

Spaß beim Spiel: Beim ersten Kneipenquiz in Menzel gewinnen "Die 5 lustigen 2" (von links nach rechts) Angelika Köster, Annette Hillebrandt, Tanja Geise, Werner Oel-Lammert, Heinrich Sommer.

Spaß beim Spiel: Beim ersten Kneipenquiz in Menzel gewinnen "Die 5 lustigen 2" (von links nach rechts) Angelika Köster, Annette Hillebrandt, Tanja Geise, Werner Oel-Lammert, Heinrich Sommer.

Foto: Werner Oel-Lammert

Menzel.   Mit Wissen und Glück zum Sieg: WP-Mitarbeiter Werner Oel-Lammert hat bei dem Kneipenquiz des Vereins „Unser Menzel“ einen Selbstversuch gewagt.

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Vor allem in Großbritannien hat es Tradition, dass sich die Gäste in Pubs zum munteren Rätselraten treffen. Immer beliebter wird das Kneipenquiz auch hierzulande. Das erste in der Region hat der Verein „Unser Menzel“ veranstaltet. WP-Mitarbeiter Werner Oel-Lammert hat im Selbstversuch mitgemacht.

Als ich vor einigen Tagen hörte, dass der Menzeler Heimatverein in den Räumen der ehemaligen Gaststätte Mendelin ein Kneipenquiz veranstalten wolle, dachte ich, das könnte auch etwas für mich sein. Neben einem guten Allgemeinwissen wurden auch Scherzfragen und Spezialwissen mit lokalem Bezug gefordert.

Um diese Bandbreite zu meistern, sollten sich die Teilnehmer zu kleinen Gruppen zusammenfinden. Damit jedes Team eine Chance auf den Gewinn hat, hatten sich die Initiatoren überlegt, die Mannschaften auszulosen.

Gruppenmitglieder ausgelost

Am Abend der Veranstaltung kam ich in die bereits gut gefüllte Kneipe. So war der Vorstand des Heimatvereins in der Lage, die Anwesenden in acht Teams mit jeweils fünf bis sechs Personen aufzuteilen. Ich kam in das zweite Team. Die Auslosung der Gruppenmitglieder erwies sich dabei als gut.

Wir waren fünf Leute unterschiedlichen Alters und mit verschiedenen Interessen. Jede Mannschaft gab sich einen Namen. Eine der Gruppen nannte sich „Ackerfuchsschwanz“, andere hießen „Josef und die Ahnungslosen“ oder „Die Spicegirls und Knebel“. Mein Team waren „Die 5 lustigen 2“. Stephan Rüther erklärte kurz die Regeln und übergab die Leitung an Quizmaster Philipp Rüther.

Spaß, Unterhaltung und Spannung

Spaß, Unterhaltung und eine ordentliche Portion Spannung standen im Vordergrund. Die Themenbereiche reichten von Deutschland über „Unser Menzel“ bis hin zu Familienwissen. Beim Thema „Tierisches“ mussten wir Vogelstimmen erkennen können und lagen da erst einmal voll daneben.

Unsere Gruppe wusste aber, dass der „Ladybird“ ein Marienkäfer ist und das Katzen Süßes nicht schmecken können. So kamen wir in diesem Themenbereich noch mit einem mittelmäßigen Ergebnis davon. Die „Ackerfuchsschwanz“-Gruppe, die hauptsächlich aus Landwirten bestand, gewann diese Rubrik. Das Team hatte für diese Spielrunde den Joker gesetzt und konnte damit die Punkte verdoppeln.

Beim „Deutschlandwissen“ ging es u.a. darum, in welchen Ländern Deutsch als Amtssprache gebraucht wird. Da dieses in mehr Ländern als erwartet so ist, lagen hier alle Gruppen daneben. Unser Team hatte auch keine rechte Vorstellung davon, welche Voraussetzungen Teilnehmerinnen einer Miss-Germany-Wahl zu erfüllen haben. Das Ergebnis dieses Durchgangs war wieder durchwachsen für uns, aber schon besser als zuvor.

Die Fragen zum Thema Familie lagen uns da schon eher. Wir konnten bei einer Textaufgabe die richtige Anzahl an Brüdern und Schwestern ermitteln und punkteten auch bei der Ermittlung der Anzahl der Familienangehörigen verschiedener TV-Serienfamilien.

Beim Themenbereich Kulinarik konnten wir beispielsweise immerhin Kartoffelchipsproben der entsprechenden Geschmacksrichtung zuordnen. Auch die Zeit, die ein Straußenei kochen muss, um fest zu werden, hatten wir richtig bestimmt. Die Anzahl der Brauereien in Deutschland hatten wir mit 997 Stück zwar um 450 zu gering eingeschätzt, lagen aber noch am nächsten an der richtigen Lösung.

Punkte mit Joker verdoppelt

Auf den letzten Themenkomplex hatten wir unseren Joker gesetzt. Dementsprechend waren wir auf die Fragen gespannt, die uns zum Thema „Menzelwissen“ gestellt wurden. Diese Runde würde alles entscheiden. Wir wurden nach der Anzahl der Straßenlaternen im Ort gefragt. Das konnte man eigentlich nicht wissen. Wir haben dann auf 62 Stück getippt, die korrekte Anzahlt ist 63.

Die Frage, wann der SSV Stadtpokalsieger wurde, konnten wir auch für uns entscheiden. Heinrich Sommer aus unserer Gruppe stand in beiden Jahren, die in Frage kamen, im Tor und konnte sich genau erinnern. Danach gelang es uns noch, die Königinnen der letzten zehn Jahre alphabetisch zu sortieren.

Wir patzten allerdings, als wir gefragt wurden, was in „Bäckers“ Backofen bei dessen Abriss gefunden wurde. Es war nicht eine tote Maus, wie ich getippt hatte, sondern ein Kreuz. Trotzdem holten wir die meisten Punkte und bekamen diese noch durch den Joker verdoppelt.

Mit der Auswertung der letzten Fragen wurde auch das Gesamtergebnis ermittelt. Zusätzliche Spannung brachte Philipp Rüther noch in den Kneipenraum, als er zuerst das zweitbeste Team hochleben lies. „Josef und die Ahnungslosen“ waren wohl doch nicht ganz so ahnungslos.

Wie stand es jetzt mit uns? Hatte es gereicht? Rüther kürte unser Team zum Sieger des Abends. Wir hatten gewonnen. Das Ergebnis war zwar sehr knapp, aber es hatte gereicht. Dafür bekamen wir ein kleines Präsent überreicht, über das wir uns sehr gefreut haben.

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