Wunschbaum

Wunschbriefkasten hängt an Rüthener Hachtorapotheke

Die Organisatoren der Wunschbaumaktion von rechts: Petra Dorenkamp, Henrike Prinz, Gunnar Witthaut

Die Organisatoren der Wunschbaumaktion von rechts: Petra Dorenkamp, Henrike Prinz, Gunnar Witthaut

Foto: Lisa Klaus

Rüthen.   Auch in diesem Jahr können sozial benachteiligte Kinder ihren Wunschzettel in den Briefkasten an der Hachtorapotheke in Rüthen einwerfen.

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Es ist in diesem Jahr bereits das vierte Weihnachten, an dem sich Kinder bis 14 Jahren, deren Familien Sozialleistungen beziehen, einen Wunsch erfüllen lassen können. Erneut hängt ab sofort vor der Hachtorapotheke ein Wunschbriefkasten, in den Wunschzettel eingeworfen werden können – der Wunsch, so konkret wie möglich, sollte dabei einen Wert von maximal 30 Euro haben, außerdem müssen Namen, Adresse und die Telefonnummer auf dem Zettel vermerkt sein.

Die Identität der Kinder bleibt dabei absolut anonym, die Angaben benötigt Organisatorin Henrike Prinz allein zur späteren Verteilung der Geschenke. Die Wunschkärtchen, die später an den Weihnachtsbaum gehängt werden, enthalten auch nur noch eine dem Kind zugewiesene Nummer sowie den konkreten Wunsch.

Baum mit Wunschkärtchen

Erstmals wird es in diesem Jahr nur einen Weihnachtsbaum mit Wunschkärtchen geben – ebenfalls in der Hachtorapotheke, aus organisatorischen Gründen. Im vergangenen Jahr seien vier der zahlreichen Wunschkärtchen zwar abgeholt, die Geschenke jedoch nicht abgegeben worden.

Daher soll jetzt eine Liste mit den Namen derer geführt werden, die sich einen Wunsch mitnehmen um ihn zu erfüllen. „So wissen wir, wer einen Zettel mitgenommen hat und können es notfalls zurückverfolgen“, erklärt Gunnar Witthaut, Inhaber der Hachtorapotheke. Damit könne sichergestellt werden, dass auch jedes Kind sein Geschenk bekomme.

Es sei einfacher, eine solche Spenderliste in der Apotheke zu führen als im Edeka Buschkühle, in dem bisher auch immer ein Weihnachtsbaum mit Wunschkärtchen stand.

„Der Ansturm auf die Wunschkärtchen ist immer sehr groß“, weiß Witthaut zu berichten. Auch sei die Anzahl der Wunschkärtchen jährlich gestiegen. „Im vergangenen Jahr waren es schon 78“, erinnert sich Henrike Prinz. Zusätzlich könne auch Bargeld gespendet werden.

So können auch Wünsche, die eventuell nicht abgeholt werden, dennoch erfüllt werden. „Es wäre schön, wenn die Wunschzettel jetzt so schnell wie möglich kommen, sonst bekommen wir ein logistisches Problem“, betont Prinz.

Geschenke werden verteilt

Die letzte Abgabemöglichkeit für die Wunschzettel der Kinder ist am 27. November. Ab dem 30. November können sich die Spender dann die Wunschkärtchen vom Weihnachtsbaum in der Hachtorapotheke nehmen. Am 19. Dezember werden die Weihachtsgeschenke dann, voraussichtlich erneut im Pfarrheim, verteilt.

Die Familien der Kinder werden vorher entsprechend informiert. „In den vergangen Jahren haben die Leute immer etwas für uns gebastelt oder gebacken, was interessant und schön ist, denn das sind ja eigentlich die Menschen, die selbst sehr wenig haben“, sagt Prinz.

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