Straßenbau

Zeit der Schlaglöcher auf Rüthener Industriestraße endet

Auch das ist Wirtschaftsförderung: Nach Gesprächen mit zahlreichen Unternehmen wird die marode Industriestraße im Gewerbegebiet Möhnetal 2018 ausgebaut.

Foto: Armin Obalski

Auch das ist Wirtschaftsförderung: Nach Gesprächen mit zahlreichen Unternehmen wird die marode Industriestraße im Gewerbegebiet Möhnetal 2018 ausgebaut. Foto: Armin Obalski

Rüthen.   Die Industriestraße Möhnetal ist in schrecklichem Zustand. Firmenchefs haben sich schon beklagt. Im Frühjahr wird mit einfachen Mitteln saniert.

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Die Zahl der Schlaglöcher in der Industriestraße Möhnetal ist nicht zu beziffern, deren Tage aber sind gezählt. Im kommenden Frühjahr wird die Straße mit ihrem südlichen und nördlichen Arm in Stand gesetzt. Die Wirtschaftlichkeit der Maßnahme steht obenan.

Fahrbahndecke bietet das Bild eines Flickenteppichs

„Der Straßenzustand ist stark beeinträchtig, das betrifft nicht nur die Fahrbahndecke, sondern auch die Entwässerung, besonders im nördlichen Teil“, so die Analyse des Planungsbüros. „Die Decke bietet das Bild eines Flickenteppichs.“ Bereits im vergangenen Jahr hatten einige Unternehmer bei einer Firmenbesichtigung des Wirtschaftsförderungsausschusses die „unhaltbaren Zustände“ beklagt und um Abhilfe gebeten. Der Bauausschuss machte bei seiner jüngsten Sitzung einstimmig den Weg für die Ertüchtigung frei, damit Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten ab kommendem Jahr ohne Angst vor Achsbrüchen zu den Firmen kommen können.

Wendeschleife entsteht auch im nördlichen Teil

Nichts ändern lässt sich wegen der Randbebauung an der nur geringen Breite des nördlichen Straßenarmes. Mehr als vier Meter sind hier nicht drin. Unterbau und Tragschicht können hier erhalten werden, der Asphalt aber wird abgefräst und erneuert. Ein Regenwasserkanal wird angelegt und über Rinnen das Oberflächenwasser einem geordneten Abfluss zugeführt. Außerdem wird eine Wendeschleife angelegt. An der Stelle, an der sich die Industriestraße in nördlichen und südlichen Teil aufspaltet, wird die Gabelung verbreitert und damit übersichtlicher.

Weniger Schadstellen gibt es im südlichen Straßenarm. Dort wird vor allem im Bereich der Firma Constab der Belag abgefräst und erneuert. Hier ist der Straßenraum wesentlich breiter, so dass den Planungen gemäß eine einheitliche Fahrbahnbreite von sechs Metern möglich ist, dazu eine geschotterte Bankette mit zwei Metern Breite.

Firmen bleiben über Verbindungsweg erreichbar

Die Arbeiten beginnen im März oder April. Vier Monate sind veranschlagt. Da teils eine Vollsperrung erforderlich ist, wird der Verbindungsweg zwischen den beiden Straßenarmen so hergerichtet, dass die Firmen störungsfrei erreichbar sind.

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